zwei Tage

Ich will Euch eben berichten, was den so in den letzten zwei Tagen noch passiert ist. Die Oper in Köln hat nur eine wirklich sehr rudimentäre Klimaanlage für den Zuschauerraum, die bei diesen Temperaturen deutlich an ihre Leistungsgrenzen kommt. Auf der Bühne gibt es nichts; auch wenn da durch die ganzen Scheinwerfer ziemlich viel Wärme entsteht leben wir von der Luft, die aus dem Zuschauerbereich zu uns schwappt. Und so ist es warm. Sehr warm. Und schwül. Letztlich sind unsere Hirne so verkocht, daß dadurch natürlich Schusseligkeiten entstehen. Oder Max mal eben den Liedtext zu einem Stück vergißt, das er schon geschätzte 685 Mal gesungen hat. Oder Birte völlig verschreckt auf dem Interkomkanal (Sprechverbindung zwischen den Technikern) zugibt, daß sie gerade aus Sekundenschlaf aufgewacht sei und sich erst mal neu orientieren mußte. Speziell gestern nach dem Regen war es hier in Köln so unglaublich schwül und warm, daß ich fast ’n Kreislaufkollaps bekommen habe. Ekelig. Dabei mag ich Sommer und will mich eigentlich gar nicht beklagen. 20% weniger Luftfeuchtigkeit wäre halt klasse.

Vorgestern Abend habe ich mich mit einer Exfreundin getroffen, wegen der ich seinerzeit nach Hamburg gezogen war (die unsere Beziehung dann nach erfolgtem Umzug nach 14 Tagen beendete) und die heute des Berufs wegen in Köln lebt. Nach so vielen Jahren ist der Streß natürlich vergeben und wir hatten eine schöne Zeit bei lekker Bier und guten Gesprächen. Vielleicht bin ich auch deshalb versöhnt, weil ihr erst vor kurzem etwas ähnliches passiert ist ;-)

Ansonsten gibt es nichts Berichtenswertes.