Archiv für Februar 2011




Pommesgabel

Ein Beitrag zum Themengebiet Gregorian, geschrieben am 26. Februar 2011 von Markus Sorger

Wir haben bei uns ein sehr gemischtes Publikum während der Show. Heute war da jemand, der endlich mal eine angemessene Körperhaltung annahm, als es im Zugabenblock Hell’s Bells gab. Sehr geile Version übrigens, die wir hier präsentieren. Ich habe heute tatsächlich mal ein paar Photos machen können und versuche, sie bald zu bloggen.

Koschterl

Ein Beitrag zum Themengebiet Gregorian, geschrieben am 24. Februar 2011 von Markus Sorger

Heute sind wir in Wien und es entspann sich folgender Dialog zwischen einem Helfer und mir:

Kannst Du mir bitte mal dieses Case da rüberschieben ?

???

Die schwarz – rote Kiste hätte ich bitte gern.

Ach sag des do gleich, daß Du des Koschterl habn wulst.

Und dann verstand der Helfer nicht, warum ich laut lachen mußte.

Hupverbot

Ein Beitrag zum Themengebiet Schwachsinn, geschrieben am 21. Februar 2011 von Markus Sorger

Manchmal habe ich großes Verständnis für die Kollegen in den Hallen. Daß es Menschen gibt, die extra mit Wagen zum Hupen durch die Gegend fahren muß ja auch wirklich nicht sein. Da kann ich nachvollziehen, daß man das im Berliner Tempodrom nicht möchte. Und Kickboards sind ja sowieso viel cooler als Hubwagen.

Sonntagsdoppelshowgedanken

Ein Beitrag zum Themengebiet Gregorian, geschrieben am 20. Februar 2011 von Markus Sorger

Heute spielen wir mit unserer Show im Gewandhaus Leipzig und das ist eigentlich schade. Wir sind normalerweise mit einer Dachlast von 5,5 Tonnen unterwegs und ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, daß ich keine Zweitrailershow kenne, die so viel Show bietet: 72 Movingheads, Laser, Pyro, bewegende Traversen, Feuer, Wind, Nebel, Bodennebel, Haze, Kabuki, hydraulische Plattform, acht Flexen, Seifenblasen, fahrende Vorhänge und Gazen, drei Videoprojektionen in gothischer Fensterform, Kulissen, unzählige Requisiten, einen mit Svarovski – Steinen besetzten Hut, richtig geiles Lichtdesign, Feuerspucker …… es gibt kaum etwas, was wir nicht mit dabei haben.

Hier im Gewandhaus dürfen wir wegen der Hallenstatik nur 3 Tonnen hängen und der Unterschied ist sehr deutlich zu sehen.

Obwohl wir alle normalerweise echt viel zu tun und kaum Pausen haben, uns also eigentlich freuen könnten, heute weniger Kram bauen zu müssen, ärgern wir uns doch kolossal; bei allem verdammten Streß sind wir nämlich doch auch ziemlich stolz auf die Show, die wir da jeden Tag unter Schmerzen gebären.

böse

Ein Beitrag zum Themengebiet Gregorian, Technik, geschrieben am 13. Februar 2011 von Markus Sorger

Heute sind wir in der Hauptstadt des südlichsten Bundeslandes und alle Vorurteile sind mal wieder bestätigt. Ja, die Brezen der Hofpfisterei sind immer noch die besten der Welt, aber ansonsten macht mich die Kombination aus Königgläubigkeit, gefährlichem Halbwissen, Vorschriftenüberinterpretation, Besserwisserei und Penetranz schier wahnsinnig.

Drehschelle; Litecraft Produktphoto

Ein Beispiel: oben seht Ihr eine Drehschelle. Die ist so zugelassen wie sie ist und hat den Vorteil, daß sie auch dann hält, wenn man die Schrauben nicht fest zuzieht; sie sichert sich gewissermaßen selbst über eine Unterlegscheibe, die in einer Nut einrastet. Hier im philharmonischen Haus sollten wir nun erst eine konventionelle Mutter fest anziehen, dann die Flügelmutter als Sicherungsschraube darüberdrehen. Oder die ganze Konstruktion (ein Alupipe – Geflecht mit 22 Schellen) immer mit Safety sichern. Aha. Nach längerer Diskussion einigten wir uns wenigstens darauf, daß alle Flügelmuttern „nur“ mit einem Flügelmutternschlüssel angezogen werden. Da bin ich eigentlich auch kein Freund von (nicht nur, weil der Abbau dann länger dauert, sondern auch, weil man dabei sehr gern das Gewinde zerstört und die Mutter dann dauerfest sitzt), das war aber am ehesten zu realisieren.

Update

Ein Beitrag zum Themengebiet Gregorian, unterwegs, geschrieben am 9. Februar 2011 von Markus Sorger

Wenn man morgens in Mannheim in den Rosengarten (so heißt da die Stadthalle) kommt und so eine Begrüßung mitten im Weg hängt, dann muß ich mir doch mal eben die Zeit nehmen, mich wenigstens zu bedanken. Allerdings ist es schwierig, der Bitte des Updates ernsthaft nachzukommen — ich habe da einfach keine Zeit für. Die Gregorian – Tour ist eine arbeitsintensive Sache, bei der einfach nicht der ruhige Moment bleibt, sich mal bloggend hinzusetzen. Ich selbst bedauere das am meisten, weil es ja durchaus eine Menge zu erzählen gäbe und ich das Blog ja auch als mein persönliches Tagebuch nutze. Es müssen dringend, ganz dringend wieder ruhigere Zeiten kommen und dann blogge ich auch mehr.

Alter

Ein Beitrag zum Themengebiet Eindrücke, Empfindungen, Reaktionen, geschrieben am 2. Februar 2011 von Markus Sorger

„Geburtstage sind noch lange kein Grund, älter zu werden.“

Diesen Spruch las ich letzten Monat in einer Zeitschrift und er ist ein gutes Motto für den heutigen Tag.