Da…

….bin ich wieder. Die letzten Tage waren recht angefüllt, so daß ich nicht zum Schreiben kam. Oder einfach keine Lust hatte. Denn ehrlicherweise waren nur die ersten drei Tage der letzten Woche so hektisch, daß Schlaf vor Blog kam. Die anderen Tage waren angenehm ausgefüllt. Außerdem trägt mein derzeitiger Besuch dazu bei, daß ich es gemütlicher finde, Abends zusammenzusitzen und zu klönen, als mich schreibenderweise an den Rechner zu setzten. Und auch wenn der Arm beim Einschlafen leer bleibt, so fühle ich mich seit einem dreiviertel Jahr das erste Mal wieder halbwegs zuhause in meiner eigenen Wohnung. Die Zeit tut mir gut.

Trotzdem werde ich jetzt mal anfangen grob nachzutragen, was so war.

Der Spatz vom Wallrafplatz

Der Wallrafplatz

Ich hatte an anderer Stelle schon mal geschrieben, daß ich den WDR für einen ziemlich coolen Sender halte. Auch deshalb, weil viele der tollen Kindersendungen aus meinen frühen Tagen eben von diesem Sender stammten. „Robbi, Tobbi und das Fliwatüt“ beispielsweise. Oder „Der Hase Cäsar“ und „Die Sendung mit der Maus„. Aber auch „Der Spatz vom Wallrafplatz„. An den muß ich bis heute jedes Mal denken, wenn ich direkt neben dem Dom beim WDR über den Wallrafplatz laufe. Und jedes Mal schaue ich mich um, ob er nicht doch noch irgendwo im Baum vorm Sendehaus sitzt und die Leute vollabert. Leider hatte ich bisher immer Pech.

Vorschau

Blick vom Dom auf die Eisenbahnbrücke, die Messe und den Rhein

Und bevor ich mich jetzt wohlbehütet ins Bett lege möchte ich Euch schon mal einen kleinen Ausblick auf das geben, was Euch hier am Wochenende erwartet. Wir hatten nämlich heute die Gelegenheit, eine nicht alltägliche Tour unter hervorragender Führung zu machen, bei der über 200 Photos entstanden sind. Natürlich werden nicht alle hier zu sehen sein, aber ein paar besonders interessante, schöne, oder spektakuläre Bilder kann ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Jetzt aber erst mal gute Nacht.

Die Geister, die ich rief….

Man lernt ja nie aus. Heute habe ich gelernt, daß ganz schön viele feige Menschen unterwegs sind. Ich habe ’ne Menge Kommentare zum Thema Callboy Torsten entfernen müssen. Interessanterweise echauffieren sich diejenigen am meisten (und unverschämtesten) über die Beschränktheit des Callboys, die nicht den Arsch in der Hose haben, es mit ihrem Namen zu tun. Da werden IPs verschleiert und eMail – Adressen (die hier ja nicht veröffentlicht werden, das Argument mit dem Spam zählt also nicht) erfunden. Wie arm ist das denn ?!?!

Weil ich keine Lust habe, Kindermädchen zu spielen, werde ich jetzt die Kommentarfunktion zu den Callboy – Artikeln abschalten. Pingbacks sind weiter möglich. Wer also den Mut hat, unter seinem Namen etwas zu veröffentlichen, kann das gerne weiter tun.

Trallallaberichterstattung

Ich verstehe ja, daß gelegentlich meine Auftraggeber nicht ganz glücklich darüber sind, wenn ich hier kritische Bemerkungen oder Insiderwissen von mir gebe. Da gibt es dann schon mal Anrufe, ich möge doch gewisse Passagen bitte ändern. Manchmal sehe ich das ein. Manchmal aber auch nicht. Ich bin der Überzeugung, daß gewisse, begründete Kritik der Branche oder einem bestimmten Künstler/Projekt nicht schadet. Jedenfalls ist dies hier kein Marketinginstrument. Ich schreibe die Dinge so, wie ich sie empfinde. Mußte ich gerade mal loswerden. Und das hat nichts mit dem Aufbau von vorgestern zu tun, sondern mit einem Job, der schon etwas zurückliegt.

schwanger

Nein, nein, ich bin nicht schwanger und ich habe auch niemanden geschwängert. Mir ist nur aufgefallen, daß ich in den letzten Tagen ganz schön viele Schwangere gesehen habe. Die Violinistin bei den Kitchen Cowboys vorgestern, eine Sängerin der Soulounge gestern (die sich während des Singens immer den Bauch gerieben hat; sah sehr schön aus), heute Morgen zwei Frauen an ’ner Tanke und jetzt hier in Jena auch jemanden. Das ist mir bewußt so noch nie aufgefallen. Vielleicht habe ich da auch gerade nur ein besondere Auge für.