{"id":3828,"date":"2011-06-11T09:25:07","date_gmt":"2011-06-11T07:25:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tour-blog.de\/?p=3828"},"modified":"2011-06-11T09:24:37","modified_gmt":"2011-06-11T07:24:37","slug":"kommunikation-ist-alles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tour-blog.de\/?p=3828","title":{"rendered":"Kommunikation ist alles"},"content":{"rendered":"<p><img class=\"alignnone\" title=\"Phonak Invisity - H\u00f6rer\" src=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2011\/06\/Phonak 1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Copyright: Phonak<\/em><\/p>\n<p><em>Das<\/em> ist ein InEar &#8211; H\u00f6rer. Drahtlos. Komplett. H\u00f6rer, Empf\u00e4nger, Batterie, Antenne, alles drin. Spielt im VHF &#8211; Bereich. Nein, der Schniepel da rechts ist nicht die Antenne, sondern nur ein Nylonfaden, an dem man diesen H\u00f6rer wieder aus dem Ohr ziehen kann und der auch gern gek\u00fcrzt werden darf. Standzeit einer Batterie: 13 Stunden Dauerbetrieb. Boah.<\/p>\n<p>So gestaunt habe ich auch, als ich dieses Teil im <a title=\"Phonak\" href=\"http:\/\/www.phonak-communications.com\" target=\"_blank\">Phonak<\/a> &#8211; Bereich des <a title=\"Amptown System Company\" href=\"http:\/\/www.amptown-system.com\/\" target=\"_blank\">ASC<\/a> &#8211; Standes auf der Showtech sah. Aber mal ganz langsam von vorn. Phonak ist eigentlich ein H\u00f6rger\u00e4tehersteller aus der Schweiz. Schon fr\u00fch haben sie sich damit besch\u00e4ftigt, H\u00f6rger\u00e4te immer kleiner und immer unsichtbarer zu bauen. Dabei kamen sie im Laufe der Zeit auf den Gedanken, da\u00df man diese Technik ja auch f\u00fcr andere Bereiche nutzen k\u00f6nnte. Zum Beispiel f\u00fcr Moderatoren. Gewisserma\u00dfen als &#8222;Fernsteuerung&#8220;, damit man ihnen w\u00e4hrend einer Liveshow noch Dinge ins Ohr fl\u00fcstern kann; nat\u00fcrlich ohne da\u00df das Fernsehpublikum \u00fcberhaupt bemerkt, da\u00df der Moderator einen Knopf im Ohr hat. Wenn man dieses unglaublich kleine Ger\u00e4tchen sieht und ausprobiert kann man sagen, das ist ihnen gelungen. Ehrlicherweise mu\u00df man zugeben, da\u00df die \u00dcbertragungsqualit\u00e4t nur f\u00fcr Sprache geeignet ist, nicht f\u00fcr Musik. Das liegt aber weniger am H\u00f6rer, als an den Funk\u00fcbertragungsm\u00f6glichkeiten. Denn das Signal soll stabil auch mal bis zu 250m ohne Aussetzer spielen.<\/p>\n<p>Das System hat sich bew\u00e4hrt und wird bereits bei einigen Fernsehsendern eingesetzt. Ich kann mir das auch sehr gut bei Industrieveranstaltungen vorstellen.<\/p>\n<p>Den Invisity &#8211; H\u00f6rer gibt es entweder mit einer fixen Frequenz (was mir pers\u00f6nlich ja zu riskant w\u00e4re), mit einer umprogrammierbaren Frequenz, oder mit vier umprogrammierbaren Frequenzen, zwischen denen man mittels Funkfernsteuerung umschalten kann. An der Baugr\u00f6\u00dfe \u00e4ndert sich nichts.<\/p>\n<p><img class=\"alignnone\" title=\"Phonak - H\u00f6rer ComCom, Serenity und Profilo aus der Condor - Serie\" src=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2011\/06\/Phonak 2.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Copyright: Phonak<\/em><\/p>\n<p>Mit dem oben gezeigten Invisity &#8211; H\u00f6rer kann man nur h\u00f6ren. Das ist manchmal dann doch etwas wenig. Und darum gibt es bei Phonak auch verschiedene H\u00f6r-\/Sprechkombinationen aus der Condor &#8211; Reihe, die ebenfalls recht unauff\u00e4llig sind und die verschiedene Funktionen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Fangen wir ganz links an: das ist das ComCom &#8211; System, also ein einohriges Interkom &#8211; Headset &#8211; System, das man an Funkger\u00e4te, Handys, oder eben an die ber\u00fchmte Partyline anschlie\u00dfen kann. Das Mikrophon ist direkt an das Ohrpa\u00dfst\u00fcck montiert, es gibt keinen Kopfb\u00fcgel, nichts. Man steckt sich nur den H\u00f6rer ins Ohr und alles ist fertig. Das ganze System ist leicht und bequem. Es kann entweder mit Standardohrst\u00f6pseln, oder aber mit Orthoplastiken (also mit individuell auf das eigene Ohr gefertigten Pa\u00dfst\u00fccken) getragen werden. Der Unterschied zu Mitbewerberprodukten liegt darin, da\u00df man die Orthoplastiken ganz einfach austauschen kann; sie sind nicht fest an den H\u00f6rer angegossen. In Theatern beispielsweise mu\u00df dann nicht jeder Inspizient seinen eigenen H\u00f6rer haben, sondern nur seine eigenen Pa\u00dfst\u00fccke. Au\u00dferdem kann man ganz einfach einstellen, ob der H\u00f6rer geschlossen, halboffen, oder komplett offen sein soll; wie viel man also auf dem Ohr von der Umgebung mitbekommt. H\u00f6rer und Mikro sollen musiktauglich sein (das habe ich auf der Messe nicht testen k\u00f6nnen), was daraus ein ziemlich gutes Sing- und InEar &#8211; Monitoring &#8211; System machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das mittlere System auf dem Bild h\u00f6rt auf den Namen Serenity und hat direkt ein dynamisches <a title=\"Der Begriff bei Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antischall\" target=\"_blank\">Noisecancellation &#8211; System<\/a> mit eingebaut, das man einstellen kann. Umgebungsl\u00e4rm wird also einfach sowohl im H\u00f6rer, als auch im Mikro\u00a0eliminiert. Daf\u00fcr hat es an der Au\u00dfenseite der H\u00f6rer weitere kleine Mikros eingebaut, die den Umgebungsl\u00e4rm aufnehmen und zur Analyse in die bordeigene Elektronik schicken. Sollte das halbwegs gut funktionieren, dann ist es das Traumsystem f\u00fcr jede laute B\u00fchne. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Kopfh\u00f6rernutzsignal und Umgebungsger\u00e4uschen kann stufenlos eingestellt werden, bei einem Schwellwert des Umgebungsl\u00e4rms von maximal 98dB macht das System komplett dicht und l\u00e4\u00dft nur noch das H\u00f6rersignal an die Ohren. Auch dieses System ist kompatibel zu den auswechselbaren Orthoplastiken und man kann es je nach bestelltem Stecker an Funkger\u00e4te, Interkom, oder Handys anschlie\u00dfen. Da man die Elektronik unter seiner Kleidung verstecken kann, ist auch diese L\u00f6sung trotz seiner m\u00e4chtigen Funktion ein sehr dezentes System.<\/p>\n<p>Das linke System hei\u00dft Profilo und ist gewisserma\u00dfen eine Weiterentwicklung des ganz oben vorgestellten Invisity &#8211; Systems. Es gibt wieder den unglaublich kleinen InEar &#8211; H\u00f6rer, dieses Mal jedoch ist der Sender und das Mikrophon in einem kleinen Ger\u00e4t, das man sich einfach um den Hals h\u00e4ngt; gerne auch unter leichter Kleidung, soda\u00df man es nicht sieht. Durch die ver\u00e4nderte Funktechnik ist die Qualit\u00e4t des H\u00f6rersignals angeblich auch musiktauglich. Wieder kann man diese Kombination je nach Stecker an Interkom, Funkger\u00e4te, oder ein Handy anschlie\u00dfen. Jetzt mal ehrlich: das ist doch wohl das Traumheadset f\u00fcr jede Galasituation, oder ?<\/p>\n<p>Nicht verschweigen m\u00f6chte ich Euch noch, da\u00df Phonak auch ein drahtloses Vollduplex &#8211; Interkom &#8211; System anbietet, mit dem maximal sechs Teilnehmer pro Kanal sprechen k\u00f6nnen und das in der Bundesliga f\u00fcr die Schiedsrichter &#8211; Kommunikation eingesetzt wird. Die Beltpacks sind recht klein und wirklich sehr leicht, es arbeitet ohne Basisstation, ist also ein Funkger\u00e4te &#8211; System. Allerdings l\u00e4uft es im UHF &#8211; Bereich, was ich bei der derzeitigen Funksituation nicht mehr f\u00fcr optimal halte und die Anbindung an ein kabelgebundenes (Partyline-) Interkomsystem ist etwas tricky. Zudem hat das Beltpack einen Headsetanschlu\u00df, der nicht kompatibel ist f\u00fcr die \u00fcblicherweise bei uns eingesetzten 4pol &#8211; XLRs. Es l\u00e4uft plug-and-play, ist im Verh\u00e4ltnis zu anderen Vollduplex &#8211; Systemen relativ preisg\u00fcnstig und f\u00fcr kleine Baustellen trotz des UHF &#8211; Mankos vielleicht eine \u00dcberlegung wert. Soweit ich das verstanden habe gibt es bei den bis zu sechs Nutzern keine PTT &#8211; Taste, das Mikro ist immer an (echtes Vollduplex also). Ob man das bei Konzerten m\u00f6chte, m\u00fc\u00dfte man ggf. ausprobieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Copyright: Phonak Das ist ein InEar &#8211; H\u00f6rer. Drahtlos. Komplett. H\u00f6rer, Empf\u00e4nger, Batterie, Antenne, alles drin. Spielt im VHF &#8211; Bereich. Nein, der Schniepel da rechts ist nicht die Antenne, sondern nur ein Nylonfaden, an dem man diesen H\u00f6rer wieder aus dem Ohr ziehen kann und der auch gern gek\u00fcrzt werden darf. 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