{"id":3817,"date":"2011-06-08T10:54:27","date_gmt":"2011-06-08T08:54:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tour-blog.de\/?p=3817"},"modified":"2011-06-07T00:17:52","modified_gmt":"2011-06-06T22:17:52","slug":"hk-elements","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tour-blog.de\/?p=3817","title":{"rendered":"HK &#8211; Elements"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" title=\"HK - Elements\" src=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2011\/06\/Elements.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"621\" \/><\/p>\n<p>Bei uns im Betrieb gibt es relativ neu die <a title=\"HK Elements\" href=\"http:\/\/hkaudio.com\/elements.php5\" target=\"_blank\">Elements &#8211; Serie<\/a> von HK. Ich hatte Gelegenheit, im Lager und auch auf einer Veranstaltung mit diesen Lautsprechern zu arbeiten und m\u00f6chte Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Bei den Elements gibt es Tops und B\u00e4sse. Die Tops sind immer passiv, bei den B\u00e4ssen gibt es Modelle mit und ohne Verst\u00e4rker, wobei die Frequenzweichen immer passiv sind. Au\u00dferdem gibt es noch Verst\u00e4rkermodule, die genauso wie ein Top aussehen, Distanzstangen und auch einen Standfu\u00df, wenn man mal Tops ohne Bass einsetzen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Der typische Aufbau besteht aus einem &#8222;aktiven&#8220; Bass, einer Distanzstange und zwei Tops. In diesem Fall kann man die Tops mit dem Verst\u00e4rker des Basses betreiben; der Amp vertr\u00e4gt 4\u03a9, der Bass hat 8\u03a9, jedes Top 16\u03a9, da kommt man ja genau hin. M\u00f6chte man mehr Tops betreiben (wir werden sehen, da\u00df das sehr sinnvoll sein kann), dann mu\u00df man ein Verst\u00e4rkermodul einsetzen, an dem dann vier Tops (4x 16\u03a9 an dem 4\u03a9 &#8211; Ausgang)\u00a0betrieben werden k\u00f6nnen. Bass, Distanzstangen, Verst\u00e4rkermodule und Tops werden sehr einfach kabellos durch Ineinanderstecken verbunden, da die Verkabelung integriert ist; das ist schon mal sehr praktisch. Au\u00dferdem sind alle Komponenten sehr einfach zu handhaben, das System kann ein Mann allein sehr bequem aufbauen.<\/p>\n<p>Optisch sind die Systeme absolut unauff\u00e4llig, sie lassen sich gerade bei Industriejobs sehr sch\u00f6n &#8222;verstecken&#8220;. Akustisch ist das System bei moderaten Lautst\u00e4rken erstaunlich ausgeglichen und wirft bemerkenswert weit; es folgt den Gesetzen eines Linienstrahlers. So weit, so gut.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es auch ein paar Punkte, die nicht so gut sind. In der Praxis strahlt das System trotz seiner Eigenschaft des Linienstrahlers nicht nur nach vorne, sondern auch deutlich zur Seite und nach hinten. Erwartungsgem\u00e4\u00df nimmt die Richtungswirkung zu, wenn man mehr als zwei Elemente einsetzt. Will man zusammen mit den Elements Headsets mit kugelf\u00f6rmiger Richtcharakteristik einsetzen (beispielsweise die recht verbreiteten dpa 4066 oder Sennheiser MKE 1), so sollte man <em>mindestens<\/em> vier Tops nutzen und \u00fcber einen guten EQ verf\u00fcgen, sonst hupt es gewaltig; ehrlicherweise w\u00fcrde ich zusammen mit den Elements lieber ausschlie\u00dflich Nierenmikros einsetzen wollen (also 4088 oder MKE 4). Bei vier Tops wird aber auf jeden Fall ein Verst\u00e4rkermodul f\u00e4llig.<\/p>\n<p>Die Systemverst\u00e4rker in Bass und Verst\u00e4rkermodul sollen angeblich 600W RMS leisten. Ich &#8230; \u00e4h &#8230; wie formuliere ich das &#8230; habe akustisch einen anderen Eindruck. Bei h\u00f6heren Lautst\u00e4rken und Leistung an 4\u03a9 h\u00f6re ich sehr deutlich das Ende der Fahnenstange. Ob das ein sehr fr\u00fch einsetzender Limiter oder aber ein etwas sehr schwachbr\u00fcstiges Netzteil ist, vermag ich nicht beurteilen zu m\u00fcssen. Jedenfalls ist nicht nur in meinen Ohren das System hier dann irgendwann an seinen Grenzen. Wir betrieben die Tops spa\u00dfeshalber mal mit &#8222;echten&#8220; Verst\u00e4rkern (Lab.gruppen FP10000Q\/SP) und das klang <em>entschieden<\/em> besser.<\/p>\n<p>Dann ist leider der symmetrische Eingang der Endstufen von begrenzter Erdfreiheit. H\u00e4ngen Pult\/Galileo an einem anderen Stromkreis als die Elements und legt man dann 200m XLR &#8211; Kabel, weil das der Einsatz als dezentrales Beschallungssystem bei einem Industriejob so erfordert, dann brummt es deutlich h\u00f6rbar. Auch wenn man mal das Verst\u00e4rkermodul wechselt. Schlie\u00dft man stattdessen eine Meyer Sound UP-Junior an, brummt es nicht. Das l\u00e4\u00dft darauf schlie\u00dfen, da\u00df es sich um ein Schaltungsproblem des Elements &#8211; Systemamps handelt. Das ist nervig, weil es bedeutet, da\u00df man nicht nur 200m XLR, sondern auch noch 200m Schuko ziehen darf und nicht einfach die Steckdose nutzen kann, die direkt neben der Tons\u00e4ule sowieso ist.<\/p>\n<p>Auf mich hinterl\u00e4\u00dft das HK Elements &#8211; System also einen zwiesp\u00e4ltigen Eindruck: die Konstruktion ist erstmal durchdacht und sehr einfach zu handhaben. Au\u00dferdem sieht so eine Tons\u00e4ule dezent aus und l\u00e4\u00dft sich gut verstecken. Zudem, das mu\u00df ich hier ehrlicherweise auch mal erw\u00e4hnen, ist es erschreckend preisg\u00fcnstig. Auf der anderen Seite ist das Abstrahlverhalten f\u00fcr manche Anwendungen problematisch und bei h\u00f6heren Lautst\u00e4rken kommen nicht die Treiber, sondern die Amps an ihre Grenzen. Entgegen der Werbung sind die Elements also nicht <em>die<\/em> Allzweckwaffe f\u00fcr alle Lebenslagen; aber wenn man ehrlich ist, dann hat man das ja auch nicht erwartet. Richtig eingesetzt ist es aber ein hervorragendes Lautsprechersystem f\u00fcr kleine, dezente Anwendungen, das sich suuuuperbequem aufbauen l\u00e4\u00dft, wenn man die Stromkabel sowieso mitziehen mu\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei uns im Betrieb gibt es relativ neu die Elements &#8211; Serie von HK. Ich hatte Gelegenheit, im Lager und auch auf einer Veranstaltung mit diesen Lautsprechern zu arbeiten und m\u00f6chte Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Bei den Elements gibt es Tops und B\u00e4sse. 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