{"id":1010,"date":"2007-11-07T23:01:38","date_gmt":"2007-11-07T22:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tour-blog.de\/?p=1010"},"modified":"2007-11-09T14:28:05","modified_gmt":"2007-11-09T13:28:05","slug":"widescreen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tour-blog.de\/?p=1010","title":{"rendered":"Widescreen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2007\/11\/Panorama\/Publitec%203000.jpg\" title=\"Widescreen - Seminar bei Publitec\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2007\/11\/Panorama\/Publitec%20700.jpg\" alt=\"Widescreen - Seminar bei Publitec; Bild gr\u00f6\u00dferklickbar\" height=\"182\" width=\"700\" \/><\/a><\/p>\n<p>Grund f\u00fcr meine Bahnfahrerei war \u00fcbrigens ein Seminar \u00fcber Widescreen &#8211; Projektionen am gestrigen Dienstag bei <a href=\"http:\/\/www.publitec.tv\/\" title=\"Publitec\" target=\"_blank\">Publitec<\/a>. Es ging darum, wie man Projektionen mit mehreren Beamern bis hin zu 360\u00b0 &#8211; Bildern am besten hinbekommt und auch steuert. Dazu gibt es ja verschiedene L\u00f6sungsans\u00e4tze, die hier einmal aufgezeigt und vorgef\u00fchrt wurden. Dabei ist die L\u00f6sung sehr von den Gegebenheiten abh\u00e4ngig, denn Ans\u00e4tze, die bei einer Festinstallation hervorragend laufen, k\u00f6nnen v\u00f6llig ungeeignet bei Livesituationen sein und umgekehrt. Da\u00df mich dieses Thema als Panoramaphotograph besonders interessiert, ist doch klar. Allerdings sind solche extremen Breitwandprojektionen heute bei fast jeder Industrieveranstaltung Standard, so da\u00df Weiterbildung in dieser Richtung sicher gut ist.<\/p>\n<p><u><strong>Nachtrag:<\/strong><\/u><br \/>\nAufgrund der Nachfrage von Michael in den Kommentaren beschreibe ich Euch auch gerne, wie das denn eigentlich geht. Eine Projektion wie oben bei dem Bild birgt mehrere Punkte auf die man achten mu\u00df. Das Einf\u00fcgen verschiedener Inhalte in ein Gesamtbild ist ja mit modernen Videoschnittpulten kein Kunstst\u00fcck mehr. PiP (picture in picture) beherrscht heute jede Konsole. Dabei werden verschiedene Zuspielquellen, seien es Laptops mit PowerPoint &#8211; Pr\u00e4sentationen, DVD &#8211; Player, Videorecorder, oder Mediaserver, in Fenster gelegt, die in der Gr\u00f6\u00dfe und Position frei ver\u00e4nderbar als Layer \u00fcbereinander gelegt werden k\u00f6nnen. W\u00fcrde man beim Bild oben die beiden Pr\u00e4sentationsfenster \u00fcbereinanderlegen, stellte man fest, da\u00df die Fenster nicht gleichwertig sind, sondern eines hinter dem anderen liegt. Das f\u00e4llt bei gew\u00e4hlten Positionierung aber nat\u00fcrlich nicht auf. Mit diesen einzelnen Layern kann man dann noch ein paar Spielereien anstellen (man kann ihnen frei gestaltbare Rahmen geben, kann sie halb durchscheinend machen, Bluebox &#8211; \u00e4hnliche Effekte programmieren, usw.). Dieses PiPpen ist aber erst mal v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von der Projektionsgr\u00f6\u00dfe, das geht immer.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2007\/11\/Panorama\/Panorama.jpg\" alt=\"Beispiel f\u00fcr eine Panoramaprojektion\" height=\"485\" width=\"700\" \/><\/p>\n<p>Anspruchsvoller wird es, wenn man die normalen Videoformate wie 4:3 oder 16:9 verl\u00e4\u00dft und ein richtiges Panorama zeigen will. Das mu\u00df so ein Pult erst mal von der Aufl\u00f6sung her k\u00f6nnen. Um ein sch\u00f6nes Ergebnis zu erzielen kann man nicht die Standardbreiten der normalen Videoformate nehmen und oben &amp; unten einfach etwas wegschneiden. Bei einer 20m breiten Projektion w\u00fcrde ein Pixel dann pl\u00f6tzlich 2,5cm breit und das sieht beschissen aus.<\/p>\n<p>Auch beim Beamer wird es pl\u00f6tzlich anspruchsvoll; eine 20m breite, aber nur 3m hohe Leinwand ist durch einen Beamer allein gar nicht bespielbar. Erst recht nicht, wenn die Leinwand nicht gerade, sondern gekr\u00fcmmt ist. Das Videosignal mu\u00df also so aufgeteilt werden, da\u00df verschiedene Projektoren nur die Bildinformationen bekommen, die sie darstellen sollen und das so, da\u00df ein nahtloser \u00dcbergang m\u00f6glich ist. Eine Steigerung sind da noch 360\u00b0 &#8211; Projektionen, bei denen es ja weder Anfang noch Ende geben soll. So etwas k\u00f6nnen dann nur noch ganz wenige Videopulte. Im Livebereich hat sich hier das <a href=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2007\/11\/Panorama\/Encore.pdf\" title=\"Datasheet des Barco Encore\" target=\"_blank\">Barco Encore<\/a> durchgesetzt.<\/p>\n<p>Aber auch bei den Zuspielern reichen pl\u00f6tzlich wegen ihrer \u00e4u\u00dferst begrenzten Pixelzahl normale Medien nicht mehr. FullHD &#8211; Video kann man noch halbwegs gebrauchen, alles andere sieht auf kompletter Breite zu pixelig aus und mu\u00df extra f\u00fcr eine Veranstaltung produziert werden. Dabei st\u00f6\u00dft man dann auch gerne mal an die Grenzen verschiedener Computer &#8211; Videoformate. Hier haben sich zwei Systeme, <a href=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2007\/11\/Panorama\/Watchout.pdf\" title=\"Umfangreiche Infomappe zu Watchout\" target=\"_blank\">Dataton Watchout<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.tour-blog.de\/2007\/11\/Panorama\/Wings.pdf\" title=\"Stunpfl Wings - Brosch\u00fcre\" target=\"_blank\">Stumpfl Wings<\/a>, etabliert, die die anfallenden Datenlasten auf ganze Rechnerarrays verteilen und somit ein ruckelfreies Video auch in h\u00f6chster Qualit\u00e4t selbst bei 360\u00b0 &#8211; Projektionen erm\u00f6glichen. Dabei k\u00f6nnen diese Systeme auch hochkomplexe Shows wiedergeben, so lange sie programmiert werden k\u00f6nnen und keine Ver\u00e4nderungen w\u00e4hrend der Show ben\u00f6tigen. Ein kleines Video (70,4 MB !) zu den M\u00f6glichkeiten von Watchout findet Ihr unten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grund f\u00fcr meine Bahnfahrerei war \u00fcbrigens ein Seminar \u00fcber Widescreen &#8211; Projektionen am gestrigen Dienstag bei Publitec. Es ging darum, wie man Projektionen mit mehreren Beamern bis hin zu 360\u00b0 &#8211; Bildern am besten hinbekommt und auch steuert. Dazu gibt es ja verschiedene L\u00f6sungsans\u00e4tze, die hier einmal aufgezeigt und vorgef\u00fchrt wurden. 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