Oranje boven

Unser heutiges Konzert führte uns nach Straßburg. Dort gibt es eine relativ große deutschsprache Fangemeinde, so daß wir im Zenith spielen konnten; immerhin in der 4.400er – Variante. Die Halle ist kaum zu übersehen und die orange Farbe zieht sich konsequent durch das ganze Gebäude. Ich war ja der Meinung, daß so etwas nur ein Holländer bauen könne, lag aber komplett daneben: der Architekt ist Italiener.

Wenn man in Frankreich in ein Zenith kommt, so heißen die großen Konzerthallen der Republik, dann kann man davon ausgehen, perfekte Arbeitsbedingungen vorzufinden. Amtliches Rigging, Strom satt, ausreichend Platz, gute Garderoben, durchdachte Ladewege. Unter’m Strich kann man sagen, daß die Zeniths natürlich auch ihre individuellen Macken haben, im Durchschnitt aber sicher besser sind als der deutsche Durchschnitt. Wenn man sich anschaut, was in Frankreich, Benelux oder Skandinavien in die Konzertsäle investiert wird und wie durchdacht diese Hallen oft sind, dann kommt man bei uns in der Heimat schon ins Grübeln.

Hier und nachfolgend dann mal ein paar weitere Eindrücke aus der Halle. Speziell die orangen Stühle haben es mir schon angetan, wie man deutlich sehen kann…

Zum Schluß dann noch mal die Halle nachts von außen. Wie man sieht ist die orange Hülle aus einer Art dicken LKW – Plane, was ich zumindest mal heizenergietechnisch nicht ganz korrekt finde. Aber: sieht gut aus.

Der Charme der Nachkriegsgeneration

Gestern zeigte ich Euch schon die alte Bedientafel der Saalbeleuchtuntg in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe, heute schiebe ich noch Hallenbilder und ein paar weitere Details nach. Die Architektur gefällt mir schon sehr. Es riecht nach Wiederaufbau und gemütlichen Zeiten. Und da paßt auch eine lichtdurchflutete Halle wie diese hinein. Daß durch die ganzen Glasflächen Hallzeiten entstehen, die vielleicht für sakrale bis klassische Musik gut sind, für verstärkte eher nicht, war zum Bauzeitpunkt wahrscheinlich noch nicht so richtig interessant.

Zum Verdunkeln und auch zur positiven Beeinflussung gibt es überall Vorhänge, die mit mäßigem Erfolg ijre Arbeit verrichten; mir gefiel aber diese schön regelmäßige Deckenstrahlerreihe besonders gut.

In der Schwarzwaldhalle hat man alte Technik nicht einfach rausgerissen, wenn sie nicht mehr benötigt wurde, sondern sie zwar stillgelegt, aber hängenlassen. So ist dann neben dem Schaltpult von gestern auch noch eine alte Garderobenrufanlage und ein Komandotelephon übriggeblieben.

Die Kabel zwischen Bühne und Mischpultplätzen werden in der Schwarzwaldhalle durch den Keller gelegt. Das bedeutet etwas mehr Arbeit, beschert einem aber den Blick auf dieses Schild, das leider völlig unberechtigte Hoffnungen aufkommen läßt. Keine Ahnung, was sich früher mal im Biertunnel befand, heute ist dort nur noch Lagerfläche. Schade eigentlich……

ursprünglich

Viele Hallen sind ja schon älter und darum findet man in ihnen manchmal noch schöne alte Dinge, die irgendwo vor sich hinschlummern, aber gar nicht mehr genutzt werden. Wie diese Küche in der Meistersingerhalle in Nürnberg.

Diese Schalttafel für die Beleuchtung und Abdunklung in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ist mittlerweile durch eine moderne, computergesteuerte Anlage ersetzt. Vom Gefühl her finde ich die alte Variante deutlich schöner.

Et hätt noch immer joot jejange…

…mögen sich die Verantwortlichen der Kölner Verkehrsbetriebe beim U-Bahn – Bau gedacht haben und damit liegen sie ja genau im Trend, wenn man sich öffentliche Vorhaben ansieht. Daß nicht spätestens nach dem Kirchturmzwischenfall von 2007 sorgfältiger gearbeitet wurde, ist nicht zu verstehen. Aber wer Kölner Klüngel kennt weiß, daß ein Verantwortlicher für den Schlamassel nicht zu finden sein wird.

Auf meine Branche übertragen kann man solche Schlampereien auch sehr schön beobachten. Dinge, die bei einer privat finanzierten Bühne niemals geduldet würden sind bei städtischen Häusern Alltag. Oft sind es die selben Bauamtsmitarbeiter, die in der einen Spielstätte nach dem Händeschütteln direkt zum Kaffeetrinken in des Hausverantwortlichen Büro verschwinden und in der anderen Halle pingeligst alles durchgehen und mit denen nicht zu sprechen ist. Und so gibt es sie tatsächlich, die Bühne, deren Ober- und Untermaschinerie seit Jahren ungeTÜVt ist, aber zum Einrichten natürlich trotzdem alles fährt.

Oder auch sehr schön: die historische Konzerthalle mit tragender Holzkonstruktion, ohne Feuermeldeanlage, ohne Sprinkler, aber mit durchaus amtlicher elektrischen Installation, die des Nachts einfach abgeschlossen und verlassen wird. Ohne Pförtner oder Nachtwächter. Und bei der bei Konzerten die Hydranten mit nicht benötigtem Orchestergestühl zugestellt werden, es Brandsicherheitswachen noch nie gegeben hat.

Und es gibt auch die Halle, bei der man es mit dem genehmigten Bestuhlungsplan nicht so genau nimmt. Man benötigt noch zusätzliche Stühle ?  Kein Problem. Stell sie doch einfach rein.

Oder die Bühne, die trotz entsprechender Größe nie einen geprüften Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik sieht. Wozu auch. Et hätt ja noch immer joot jejange.

So lange ich im Alltag auf städtischen Bühnen so etwas regelmäßig erlebe, so lange darf ich mich auch nicht wundern, wenn anderes schiefläuft, wo städtische Bedienstete städtische Bedienstete kontrollieren sollen.

Michael

In den Medien war ja in den letzten Tagen zu lesen, daß der sogenannte König des Pops, Michael Jackson, für wenigstens zehn Konzerte noch mal in London die Bühne betreten will, soll, muß, bevor dann „really the final curtain“, um besagten Herrn aus seiner Pressekonferenz zu zitieren, fallen soll. Nun. Ehrlicherweise finde ich den Gedanken, daß der Gute eine Show länger als zehn Minuten lang durchstehen soll, nach den Erfahrungen der letzten Jahre recht mutig. An dieser Einschätzung hat auch und gerade diese zweiminütige Pressekonferenz nichts geändert. Nichtsdestotrotz sind mit Stand von heute Abend bereits mehr als 1.000.000 (in Worten: eine Million) Kartenanfragen eingegangen. Was die Kartenpreise sowas von nach oben katapultieren lassen wird, daß schon dafür ein Eintrag ins Guinness – Buch der Rekorde fällig sein wird.

Am Nightlinersammelplatz für den nächsten Tourblock der Spatzen saßen wir dann eben in einem Diner zusammen und überlegten, wie denn das bei dieser Show wohl ablaufen wird. Sicher wird es einen Mitarbeiter geben, der nach der Show dann mit Kehrblech & Handfeger wieder die Ersatzteile zusammensammeln muß. Hier eine Nasenspitze (das ist ja einfach) und da, der R-Clip, ist der nun aus dem Rigg gefallen, oder fällt Michael gleich ein Bein ab ?

Warum läßt man so einen Mann nicht einfach in Würde alt werden, sondern stößt ihn nochmal in die Lächerlichkeit ?

Erklärung: ein R-Clip, oder auch Splint genannt, sichert die Bolzen der Traversen, an denen das Licht über der Bühne hängt. Traversen: Aluminiumkonstruktion über der Bühne.

Hamburg Sounds im März

Gestern Abend war es mal wieder Zeit für Hamburg Sounds, eine Live – Sendereihe des NDR, die seit kurzem in den Fliegenden Bauten redisiert. Den Start machte Michael von der Heide, ein Schweizer, der in Berlin mit dem ich&ich – Team an seiner neuen CD arbeitete. Während ich die Musik tatsächlich ganz gut fand, wirkte der Auftritt auf mich dann für diese Bühnengröße doch etwas zu übertrieben; ich mußte an den Spruch „Hasch mich, ich bin der Frühling“ denken. Dabei kann ich mir vorstellen, daß die Performance auf Arena – Bühnen durchaus wirken könnte.

Die Songmischung bewegte sich zwischen eigenen Songs und Covern, wie beispielsweise Knefs „Ich brauch‘ Tapetenwechsel“. Die undankbare Aufgabe des ersten Künstlers legte Michael von der Heide aber dennoch sehr gut hin, der Saal befand sich danach in bester Stimmung.

Wenn ein Schweizer den Abend beginnt und man dann noch weiter auf das LineUp schaut, dann kommt schon die Frage auf, was denn die Künstler mit Hamburg zu tun haben; immerhin heißt die Veranstaltungsreihe „Hamburg Sounds“. Und ehrlicherweise ist die Antwort: nichts. Keiner. Der einzige, in meinen Augen dann doch etwas konstruierte Bezug zur Stadt ist die Plattenfirma, die diese Künstler verbindet. Edel Records schien den gestrigen Abend … nennen wir es „unterstützt“ … zu haben. Konsequenterweise waren auch die drei Deutschlandcheffen zugegen, bei denen ich allerdings nicht den Eindruck hatte, daß repräsentieren ihre Stärke sei. Egal. Schließlich ging es ja auch um die Künstler.

Wenn ich den Namen Johnny Logan höre, dann denke ich natürlich unweigerlich an den Grand Prix, den er zwei Mal als Sänger und ein Mal als Produzent gewann. Und an die etwas tragische Geschichte dahinter, denn der erste Gewinn stürzte ihn dank etwas … unglücklicher … Vertragslage in den finanziellen Ruin. Außerdem denke ich an Schmachtfetzen, an herzensgehende Musik. Wie sehr sich doch Dinge verändern können.

Johnny Logan war für mich die absolut positive Überraschung des Abends. Vorwegnehmend kann man sowieso schon mal sagen, daß es die Nacht der alten Säcke war, die die Jungen ganz locker in die Tasche steckten. Der erste Song des Sets war Whiskey in the jar und zeigte deutlich die Richtung, in die es gehen sollte.

Natürlich wurden auch seine altbekannten Hits angerissen, etwas schneller, als man sie kennt, und natürlich gingen an der Stelle dann auch ein paar Feuerzeuge im Publikum an.

Für mich mehr in Erinnerung bleibt aber der angerockte IrishFolk – Teil, der mich sicher in Zukunft noch mal in ein ganzes Johnny Logan – Konzert treiben wird. Gut gemachte Musik mit einer tollen Band und einem exzellenten Sänger. Das war Spaß.

Kein Spaß war in meinen Augen Xóchil A. Schütz, eine Frau, die in der PoetrySlam – Szene einen hervorragenden Ruf genießt und hier Texte vorstellte, die von Musik gefaßt wurden. Dabei kann man ihr nicht allein vorwerfen, daß dieses Experiment zumindest mal in meinen Augen scheiterte: Sprachverständlichkeit wäre hier absolut wichtig gewesen. Leider war zumindest an unseren Plätzen nicht ein Wort zu verstehen. Die Musik zu laut, die Stimme zu dumpf. Sehr schade. Aber auch sonst kam bei weitem nicht die kompakte Dichte rüber, die ich von Berliner PoetrySlam – Abenden kenne. Die aufgeheizte Stimmung schlief ziemlich ein.

Zum Glück konnte das einer der Altmeister der deutschen Szene retten: Edo Zanki schaffte es locker, wieder „Stimmung in die Bude“ zu bringen. Edo ist sicher kein Beau, der Teenieherzen höherschlagen läßt. Aber er verfügt über eine Stimme die trägt, die mitreißt, die Musik ist. Und ehrlicherweise auch über eine jahrzehntelange Erfahrung. Daß er sein Talent immer eher den zahlreichen Künstlern zugutekommen ließ, die er schon produzierte, statt sich auf die eigene Karriere zu konzentrieren, ist ihm dabei hoch anzurechnen.

Mit von der Partie auch wieder eine tolle Band, die nicht in der klassischen Anordnung, sondern in der „Mannheimer Aufstellung“ spielte; also das Schlagzeug nicht hinten, sondern rechts seitlich. Das ist musikalisch durchaus sinnvoll, sieht man sich doch untereinander so viel besser.

Insgesamt also ein toller Abend, der mich gutgelaunt zurücklies und sicher Anreiz war, wiederzukommen.

Seegang

Seit gestern Abend habe ich meine neue Brille; die erste mit Gleitsichtgläsern. Natürlich ist das erst einmal leicht ungewohnt, ich finde den Einstieg aber sehr einfach und vor allem kann ich jetzt wieder bequem lesen, ohne die Brille absetzen zu müssen. Auf jeden Fall kann ich das Gesülz nicht verstehen, das ich mir früher als Optiker von meinen Kunden anhören mußte.

Eine interessante Erfahrung war allerdings dann nachts die Kombination aus neuer Brille und Wodka – Orange……

Einfache Freuden

Heute war ein ganz einfacher, aber doch ein sehr befriedigender Tag. Morgens ausführlich gefrühstückt, dann im Garten gewesen. Unkraut jäten, Bodendecker zurückschneiden und eine Wand komplett vom Efeu befreien. Interessant, was man darunter noch alles für Pflanzen findet, die man zuvor noch nie gesehen hat: Rosen und Kleinbüsche. An die Wand will ich Brombeeren, Himbeeren und Hagebutte pflanzen.

Schade, daß nicht mehr Sonne ist. Die Wiese ist komplett voll mit Krokussen, man muß beim Laufen richtig aufpassen, wo man hintritt. Bei der feuchten Witterung halten die Blumen aber ihre Blüten geschlossen und in den nächsten Tagen wird es eher nicht besser.

Abends eine fette Porree – Käsesuppe gekocht. Das Rezept ist noch aus Pfadfinderzeiten und demnach von der Menge her für zehn Mann geeignet. Jetzt platzt mein Magen und der Gefrierschrank. Sehr, wirklich sehr lecker. Zum Schluß noch ein kleines Eis und fertig ist ein perfekter Tag.

Später beim Spülen noch Nils Frevert gehört. Eine unverschämt schöne, ruhige, melancholische, warme, berührende CD, die mit zu meinen liebsten zählt. Bei der Textstelle

Sieh mich nicht an wie einen Fremden,
weil ich anders bin als früher;
nicht ganz so wie erwartet
und da kann ich was dafür.

mußte ich an einen Anruf vom letzten Wochenende denken. Ein Klassenkamerad aus der Grundschule rief an, will ein Klassentreffen organisieren. Die meisten dieser Menschen habe ich tatsächlich seit fast 34 Jahren nicht mehr gesehen. Und es ist ein wenig komisch. Auf drei, vier würde ich mich schon freuen. Das sind die, die ich vielleicht zum letzten Mal vor 15 Jahren sah. Bei den anderen … mal sehen. Und beim Gedanken daran springe ich weiter. Dieses Jahr bin ich seit 20 Jahren Augenoptikermeister. Das letzte Klassentreffen war vor 10 Jahren. Bisher noch nichts gehört. Und das letzte war für mich schon komisch. Damals war ich schon nicht mehr in der Branche tätig und saß unter Kollegen, die sich über die aktuellen Neuigkeiten unterhielten. Ich verstand schon noch, worum es ging, war aber doch außen vor, weil es mich nichts mehr anging.

Wenn ich mal Menschen nach langer Zeit, „aus meinem früheren Leben“, wiedertreffe, dann merke ich oft, wie anders doch mein Leben ist, als das vieler, die einen „normalen“ Job haben. Und auch, wie gleich. Viele glauben ja, daß man viel erlebt auf Tour. Dabei ist das meiste Routine, hat eine Regelmäßigkeit wie in anderen Jobs auch. So viel erlebt man also gar nicht und so viel sieht man auch nicht. Es gibt Städte, Erfurt beispielsweise, in denen war ich schon oft und kenne doch nur den Weg vom Nightliner in die Halle. Dabei soll die Altstadt Erfurts schön sein. Nie gesehen. Es gibt sogar Hallen, bei denen weiß ich noch nicht mal, wie sie von vorne aussehen, obwohl ich vielleicht schon 15 Mal da war.

Ganz schön privat heute. Die CD ist schuld. Sehr schöne Musik.

Chemnitz: das Nachtzugfahrerparadies

Dieses Wochenende war es mal wieder Zeit für eine Nachtzugfahrt. Und weil unsere Trucktüren um 00:20 Uhr zu waren, der Zug aber erst um 04:23 Uhr fuhr, hatte ich ein vierstündiges Problem. Angesichts meiner bisherigen Erfahrungen frug ich mal rum und bekam von mehreren Seiten den Tip, die Nacht doch im Subway to Peter, einer Musikkneipe auf der Rückseite des Bahnhofs, zu versuchen. Diesen Empfehlungen folgte ich und tat gut daran. Angenehme Musik, gemütliches Ambiente, bezahlbare Preise. Und warm war es obendrein. Schon das wäre eine gute Wendung meiner bisherigen schlechten Nachterfahrungen gewesen.

Ausreichend früh machte ich mich dann wieder auf den Weg. Schließlich wollte ich auch noch in Erfahrung bringen, welche Möglichkeiten es im Bahnhof selbst gibt. Um zum Gebäude zu kommen, mußte ich erst einmal die ganzen Gleisanlagen unterqueren. Der Tunnel gefiel mir so gut, daß ich tatsächlich erst einmal stehenblieb und meine Spiegelreflex aus dem Koffer kramte.

Es entstanden dort dann eine ganze Reihe an Bildern, unter anderem auch dieses Panoramaphoto, das wie immer auch größerklickbar ist.

Das Bahnhofsgebäude dann menschenleer, dafür aber auf fast jedem Gleis schon ein bereitgestellter Zug. Das war doch ein wenig surreal. Als sei der Bahnhof ganz neu gebaut und harre noch seiner Einweihung. Da war klar, daß ich auch diese Chance nutzen mußte und weitere Photos schoß.

Im Bahnhof selbst dann nicht nur die Bahnhofsmission mit ihrem üblichen Angebot, sondern auch ein pikobello eingerichteter Warteraum der Bahn selbst. Da frage ich mich doch, warum man das nicht in größeren Häusern auch hinbekommt. Hier auf jeden Fall alles so, wie man sich das erwünscht.

In Chemnitz gibt es dann auch noch das, was wir in Würzburg letzthin vermißten: eine Modelleisenbahn. Es ist klar, daß ich da erst mal eine Runde drehen mußte.

Hier dann noch mal eine Detailaufnahme eines brennenden Hauses und der wacker kämpfenden Feuerwehr. Ihr seht: da bleiben kaum Wünsche offen und der Chemnitzer Bahnhof schneidet ganz locker deutlich besser ab, als die bisherigen auf meiner Tour.

Nach einer knappen Stunde war ich dann in Leipzig. Der Leipziger Bahnhof ist eher eine Shoppingmall mit Gleisanschluß als ein klassischer Bahnhof. Leider hatte ich nicht die Zeit, mich ausführlich um die nächtlichen Möglichkeiten zu kümmern, so lang war mein Aufenthalt nämlich zum Glück gar nicht.

In der Zeit sah ich auf jeden Fall eine ganze Reihe von historischen Zügen, die fest auf Gleis 24 im Bahnhof stehen. Außerdem kann man im Panoramabild oben erkennen, daß es auch in Leipzig eine Modelleisenbahn gibt. Es ist sogar eine ganz andere Landschaft, als die in Chemnitz.

Ihr seht, diese Nacht war also ganz erträglich.