
Von saugenden Wespen und neu in alt aufgemachtem Eiskonfekt hatte ich aus Münster ja schon berichtet. Die Hallendecke gefiel mir übrigens auch sehr gut. Und der Besuch meiner Tochter.
wirre Gedanken von der Straße

Von saugenden Wespen und neu in alt aufgemachtem Eiskonfekt hatte ich aus Münster ja schon berichtet. Die Hallendecke gefiel mir übrigens auch sehr gut. Und der Besuch meiner Tochter.

Daß es kaum eine Wohnung gibt, in der nicht zumindest irgend ein Detail von Ikea steht, ist ja allgemein bekannt. Weniger bekannt ist hingegen, daß Ikea auch in der Veranstaltungstechnik eine Rolle spielt. Schon seit vielen Jahren beispielsweise gibt es einige Betriebe, die ihre Batterien bei den Schweden beziehen. 10 Mignons kosten dort 1,60€ — incl. MwSt. Bei Abnahme von 1.000 Stück läßt der ein oder andere Marktleiter auch noch mal mit sich verhandeln, so daß man günstiger als im Großhandel gute Varta – Batterien bekommt (Varta ist der OEM – Hersteller).
Seit einiger Zeit hat das Möbelhaus auch LED – Beleuchtungsstäbe im Programm. Für 40,00€ (wieder inklusive, meine Herren) gibt es vier weiß leuchtende Stäbe, komplett mit Netzteil, Kabeln und Befestigungsmaterial, die sich perfekt als Rackbeleuchtung einsetzen lassen.
Seit kurzem gibt es auch in Oldenburg den großen HotDog- und Köttbullar – Vertrieb mit angeschlossener Möbelausstellung und so konnte ich Tascha, die charmante Runnerin, bitten, mir solche LED – Packungen für meinen Backlineplatz mitzubringen. Zugegeben, das Photo ist doch etwas dunkel geworden, man erkennt nicht viel, aber nun ist mein Gitarrenständer perfekt beleuchtet. Hurra.

Heute haben wir einen freien Tag und den will ich unter anderem dazu nutzen, mal ein wenig von den letzten Tagen zu erzählen. In der Stadthalle Braunschweig war ich schon ganz oft und immer wieder klasse ist das hauseigene Motorensystem. Die Decke der kompletten Halle (also nicht nur über der Bühne) hängt voller Motoren und man kann sich einfach aussuchen, wie man’s haben will. Da die Steuerung weniger Kontrollmöglichkeiten hat, als es Motoren in der Decke gibt, wurde dieses Steckfeld gebaut, mit dem man sich seine Riggingsituation einfach patchen kann.

Äußerst praktisch ist weiterhin, daß man immer genau sieht, wie schwer die einzelnen Punkte sind. Unsere Backtruss wiegt beispielsweise knapp 3x 250kg (und ist an der Seite des Kabelpicks natürlich schwerer). Allerdings fehlen die ganzen Vorhänge, da wir sie in Braunschweig nicht hängen mußten. Die mittleren Balken sind die PA (mit Centercluster) und ganz rechts seht Ihr, daß die Fronttruss recht leicht ist.

Flo, einer meiner Lieblingsörtlichen, hatte wie immer nicht nur alles perfekt vorbereitet, sondern auch noch für einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem alten Friedhof hinter der Stadthalle gesorgt. In diesem Zusammenhang fällt mir mal wieder auf, daß meine Kamera Rottöne nicht so wiedergibt, wie sie eigentlich waren. Das Rot im Original war deutlich tiefer, kräftiger.

Das ist immer wieder eine meiner liebsten Stellen im Programm: „Ende Dezember“, ganz klein, ganz intim und mit Flügel und Cello wunderschön instrumentiert.
Einige von Euch wissen ja, daß ich ursprünglich mal Augenoptiker gelernt und es in diesem Handwerk sogar bis zum Meister gebracht habe. Nun arbeite ich in diesem Beruf schon lange nicht mehr, aber es ist doch witzig zu lesen, wie wenig sich im Umgang mit den Kunden verändert hat. Kontaktlinsensuppe ist das Blog einer Optikerine, in der ich diesen Trip in meine Vergangenheit mache. Auch Euch viel Spaß dabei.

„Das Original ist zurück“ steht auf der Verpackung. Ich konnte ja nicht widerstehen, als im Publikum die Eisverkäuferin langlief. Aber mal ehrlich: die Version der letzten Jahre mit der geriffelten Oberfläche fand ich deutlich leckerer. Das sprach ich auch auf’m Interkom an — im Wesentlichen, um die Kollegen damit zu ärgern, daß ich ein Eis hatte — und bekam prompt Dennis‘ Zustimmung.

… und wenn man den Schub umkehrt kann man damit auch fliegen …

Branchenfremde werden das wahrscheinlich nicht verstehen, aber für alle, die mit, in und von meiner Branche leben: eine sehr schöne Auktion gibt es zur Zeit bei eBay. Angeboten wird eine Metalltrennscheibe, „Keine erkennbaren technischen Mängel an der Trennscheibe. Immer noch schön rund.“, mit anhängendem Multigate. Nach dem Motto: „Wer ohne Behringer ist, werfe den ersten Stein“. Bei uns hier sorgte das heute morgen für gute Laune.
Unseren ersten freien Tag verbrachten wir in Braunschweig. Ehrlicherweise gehöre ich zu den Leuten, die ihren Offday mehr oder weniger abgammeln; zumal, wenn es so kalt und unfreundlich ist, wie gestern. Das Mercure Atrium Hotel in Braunschweig liegt direkt gegenüber des Bahnhofs. Da alle Zimmer zu einem Innenhof hin angelegt sind, ist es trotzdem schön ruhig. Ansonsten ist es ein unauffälliges Dreisternehaus, das das Fitness- und Saunaprogramm durch ein nebenan gelegenes Fitnesscenter anbieten läßt; was den Vorteil hat, daß alles top in Schuß ist — was in Hotels ja nicht immer der Fall ist.
Für ein solches Hotel mittlerweile fast unüblich sind die Einzelzimmer, die es hier tatsächlich noch in größerer Zahl gibt. Normalerweise hat man ja heute fast nur noch Doppelzimmer, weil sie flexibler zu belegen sind. Mein Raum war trotz der geringen Größe nicht zu eng, es ließ sich ganz gut darin wohnen.

Bei der letzten Tour hatten wir ja einen Sternenvorhang mit dabei, der immer beim „Liebeslied“ leuchtete. Dieses Mal ist das Design ganz anders, aber wenn es in der Halle einen gibt — dann nehmen wir den doch gern. Wie im Stadeum. Wir wollten Annett damit überraschen und hatten ihr nichts vorher gesagt. Während des Stücks hat sie dann nicht ein Mal nach hinten geschaut und ich glaube, sie hat’s nicht bemerkt. Dann wenigstens für’s Publikum.
In der Stadthalle Cottbus gab es dann einen Sternenhimmel als fest eingebaute Beleuchtung über der Publikumstribüne. Leider war der nicht so ohne weiteres dezent ansteuerbar, so daß wir auf den Einsatz während der Show verzichtet haben. Wäre sonst sicher auch ein schöner Effekt gewesen.
Im Vamos! spielten wir ja nur einen Clubgig ohne die Tourtechnik und bis nach Stade ist es auch nicht so weit, also sind wir da nachts noch eben hingefahren und hatten keinen Nightliner. Vom Ramada Hotel in Stade habe ich daher eigentlich nicht viel mitbekommen. Die Rezeption war nachts sehr freundlich, das Haus liegt sehr schön direkt am/im alten Hafen Stades und das Zimmer war gut. Also alles fein soweit.