Wochenende

Mein Wochenende war ganz abwechslungsreich. Samstag war in „unserer“ Eishalle eine Verbrauchermesse, das hab‘ ich mir mal angeschaut. War schon witzig. Da merkt man schon, daß man in Adendorf eher auf dem Land wohnt, daß man sich untereinander kennt und daß persönliche Kontakte sehr wichtig sind. Nebenher habe ich über’s Wochenende noch ein paar Kleinigkeiten vorbereitet, mich mit meiner Buchführung beschäftigt, den Holzboden in meiner Wohnung geschrubbt und Sonntag Abend war ich noch bei Tidji grillen. War sehr lecker. Vor allem der Tomaten – Mozarella – Salat. Hm. Nach Hause konnte ich dann gerade rollen :-)

mal wieder in Duisburg

Wie schon angedeutet war ich die letzten Tage kurzentschlossen bei meinen Eltern in Duisburg. Mein Vater hatte zum Geburtstag einen neuen Computer von meiner Mutter geschenkt bekommen, den hatte ich schon Ostern versucht so einzurichten, daß er auch „vaternsicher“ ist. So ganz ist mir das nicht gelungen und darum bin ich da dieses Wochenende noch mal hin.

Der Nachteil bei neuen Rechnern ist ja, daß vom Werk aus aller möglicher Scheiß mit drauf installiert ist. 1000 Testversionen und Programme, die kein Mensch braucht (wer arbeitet beispielsweise mit Works ?). Ich hatte also alles stumpf deinstalliert und danach war das System instabil. Na klasse. Dieses Mal habe ich es dann richtig gemacht: format c:. Schön alles neu installiert. Worüber ich im Vorfeld nicht so richtig nachgedacht hatte: meine Eltern haben nur einen ISDN – Anschluß. Wenn man Windows XP, Office, Norton Internet Security installiert, dann sind einem gut 200MB an Updates sicher. Gääähhhn. Jetzt ist aber alles gut und mein Vater hat endlich wieder einen Rechner, mit dem man auch arbeiten kann, ohne Spinnweben zwischen den Fingern zu haben.

Eigentlich ist das schon ganz witzig: meine Eltern sind beide über 70, aber nutzen Computer, Handys, Digitalkameras. Natürlich sehr umständlich und langsam, aber immerhin. Und am Rechner darf man auch nicht alles auf einmal erklären, sonst kommen sie durcheinander. Aber im Grunde haben sie Spaß dabei.

Zur Zeit scheine ich außerdem Rohrbrüche anzuziehen. Von meinem hatte ich ja erzählt, am Wochenende war dann ein Frischwasserrohrbruch bei meinen Eltern im Bad dran. Da mußte dann heute morgen richtig der Boden aufgehauen werden, um an das defekte Rohr zu kommen. Nicht schön.

Figur im Garten

Meine Eltern haben einen recht schönen und großen Garten, in dem auch ein wenig Kunst steht. Dieses Bronzestück gefällt mir sehr, weil sich in den hochpolierten Flächen so schön das Licht spiegelt und sich die „Paddel“ im Wind bewegen.

Stelzenläufer

Das hier war die erste Plastik, die meine Eltern vor vielen Jahren gekauft haben. Sie ist vom Vater eines Klassenkameraden; leider finde ich über den Künstler bei Google gar nichts mehr und er ist auch schon lange tot. Mir gefällt die Plastik bis heute wirklich sehr. Die Kombination aus schon ein wenig wirklichkeitsgetreu und höhenverzerrt übt eine besondere Faszination auf mich aus.

Natürlich habe ich zwischendurch auch mein Töchterchen gesehen. Das fand ich schön, denn sonst sehen wir uns nicht so häufig. Gestern Abend habe ich außerdem den ersten Spargel des Jahres gegessen. Ist ja schon lecker. Ätzend finde ich nur die Plörre, die man dann pißt. Aber soll ja Gesund sein, weil es alles Mögliche aus dem Körper hinausspült. Wenn’s dann stimmt….

Mittags bin ich dann wieder nach Hause. Es wartet ja doch noch eine Menge Arbeit auf mich. Durch den Fund einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg am Dortmunder Bahnhof sind wir einen anderen Weg als geplant gefahren und ich kam etwas später in Hamburg an. Aber ich hatte ein ganz gut geschriebenes Buch und darum war mir das egal.

Fahrt von Siegen zurück nach Hamburg

Die Fahrt von Siegen nach Hause war eigentlich ganz spaßig. Das lag nicht an den endlosen 80km/h – Zonen, die die ersten 200 Streckenkilometer bestimmten, sondern an der Polizei. Genau, an der Polizei.

Ich war mit einem von Europcar geliehenen Iveco 35-13 unterwegs, einem Kastenwagen mit maximalem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen, der, wenn man ihn tritt, auch gut 160km/h fährt. Diese 3,5 Tonnen maximales Gesamtgewicht sind eine magische Grenze. Autos die darüber liegen, dürfen nur maximal 80km/h fahren, benötigen einen Fahrtenschreiber und in Baustellen und anderen Bereichen mit Überholverbot für LKW dürfen sie nicht überholen. Aber mein Auto unterliegt diesen Beschränkungen nicht. Dachte ich.

Zwischen Osnabrück und Bremen gibt es eine endlos lange Strecke von sicher 70 Kilometern, auf der LKW nicht überholen dürfen. Das heißt für Laster im Klartext: eine Stunde lang nicht überholen und hinter jedem noch so langsamen Gefährt hinterherzockeln. Natürlich sind Trucker auch nur Menschen und irgendwann überholen sie doch. Trotz Verbots. Nun gibt es Deine Freunde und Helfer der Autobahn, die Autobahnpolizei (aus Fernsehserien wissen wir, daß sie in jeder Folge mindestens ein Auto zu Schrott fahren) und die Jungs wachen darüber, daß sich auch alle Brummis brav an das Überholverbot halten. Wenn nicht, wird kassiert.

Nun cruise ich also mit meinem tollen Kastenwagen so mit 140km/h durch die Gegend, überhole fleißig und als ich dann mal nicht überhole, setzt sich ein Auto vor mich, bremst, und im Heckfenster blinkt abwechselnd POLIZEI und FOLGEN. Ach. Na ja. Hab‘ ich was falsch gemacht ? Hm. Eigentlich nicht. Was wollen die von mir ? Bin ich angeschnallt ? Ja. Hatte ich das Handy benutzt ? Nein. Was können die denn sonst noch wollen ? Hm……. In meinem Schädel spielt sich also ab, was sich halt so abspielt, wenn die Grünen einen anhalten. Beim nächsten Parkplatz dann raus, immer brav den Bullen hinterher. Ich hab‘ keine Ahnung, was die wollen. Hab‘ ich vergessen zu blinken ? Nö….. Na ja, Ihr wißt schon, 1000 Gedanken.

Die zwei Ordnungshüter dann echt nett und freundlich. Stellen sich gesittet vor, haben offene, nette Gesichter, kein Ichzeigdirschonwerhierfürrechtundordnungsorgt – Gehabe. Lassen sich von mir Führerschein und Fahrzeugpapiere zeigen, studieren die Papiere mit besonderer Sorgfalt und fragen mich dann, ob ich denn überholt hätte. „Klar, die ganze Zeit.“ Ob mir denn nicht klar sei, daß ich das hier nicht dürfe. „¿¿ Hä ?? …. ähh…. nein !“ Mein Wagen dürfe das nicht, denn es sei Überholverbot für Fahrzeuge ab 3,5t und mein Wagen habe genau 3,5t. „Ja, klar, äh… nicht 3.499 Kilo ?“ Nein, eben, 3.500 Kilo und damit dürfe ich nicht überholen. „Och komm’se, Sie wollen mit mir jetzt über einen läppischen Kilo reden ? Das ist die Klasse, die da noch nicht drunterfällt. Sonst hätt‘ ich doch ’n Fahrtenschreiber.“ Ja, das würden sie. Das Kilo mehr wäre ja aus steuerlichen Gründen so angegeben und dann müsse ich mich eben auch an die Beschränkungen halten. Ob Europcar mich da nicht drauf hingewiesen hätte ? „Nö !“ Sie würden, wenn sie hinter Fahrzeugen herfahren, ja immer auf die Hinterachsbereifung achten. Bei Zwillingsreifen sei man fällig. „Ach….“ Ob ich denn gleich 40,00€ zahlen wolle, oder eine Anzeige mit der Chance, mich dazu noch mal schriftlich zu äußern. „Da ich nicht glaube, daß ich nicht überholen darf, nehm‘ ich die Anzeige.“ Kein Problem.

Wer mich kennt weiß, daß ich natürlich doch erst mal versucht habe, die Sache vor Ort zu regeln. Eben daß die Klasse über 3,5 Tonnen ja nur 80 fahren dürfe, einen Fahrtenschreiber brauche und daß das Fahrzeug ja dann illegal sei weil es keinen Schreiber hat und ich mit mindestens 60km/h zu schnell durch die Gegend gebrettert sei, dann könnten sie ja direkt versuchen, den Führerschein abzunehmen. Ich war wohl überzeugend, die Herren zogen sich zu Beratungen in ihr Fahrzeug zurück.

Die Autobahnpolizei

Während die beiden freundlichen Herren also beraten, wie sie denn mit mir weiter verfahren, schauen wir mal auf die untere rechte Ecke des Heckfensters und sehen die hintere Videokamera, mit der alles aufgezeichnet werden kann.

Nach ein paar Minuten kommt der Beifahrer wieder raus, grinst und sagt „Man muß auch mal verlieren können.“ Sie hätten extra noch mal mit der Wache gefunkt und die hätten nachgesehen und festgestellt, daß die Grenze erst bei 3501 Kilo sei. Ich hätte recht gehabt. Hurra. Wir haben uns dann noch gegenseitig freundlich einen guten Tag gewünscht und alles war vorbei. Ha ! Strike ! Das erinnerte mich direkt an eine andere sehr schöne Situation, bei der sich zwei Polizisten sogar in aller Form bei mir entschuldigen mußten. Davon aber später, ganz am Ende des Artikels, nach dem „Weiterlesen“ – Link.

Nach diesem kleinen Abenteuer bin ich erst mal weiter zu Ossy Ostendorf, unsere ganzen geliehenen Cases für die Backline zurückbringen. Danach dann ins Peer – Studio in Hamburg, wo auch Annetts CDs aufgenommen wurden. Dort ist der zentrale Ausladepunkt für alle Instrumente. Die Musiker holen sich ihre Sachen dann in den nächsten Tagen dort ab. Die nächste Station war das Lager von tour – house, in dem die Deko bis zum nächsten Einsatz schlummert und zu guter Letzt mußten noch meine drei Kisten bei mir in den Keller. Nun noch schnell das Auto weggebracht und danach war frei…. schön. Hab‘ mich direkt erst mal in die Sonne gesetzt und die noch ein wenig genossen. Und jetzt ist gleich Schreibtischarbeit dran.

Vor der Schreibtischarbeit aber noch schnell die wirklich sehr witzige Geschichte……

„Fahrt von Siegen zurück nach Hamburg“ weiterlesen

Ostern in Duisburg

Freitag nachmittag bin ich also von Hamburg nach Duisburg gegondelt, wo meine Eltern leben und meine Tochter ihre Heimatadresse hat, wenn sie nicht fleißig in Münster studiert. Die Fahrt mit dem Zug war schon etwas nervig, weil direkt neben mir eine Familie mit drei acht bis zwölfjährigen Kindern saß. Wenn kleine Kinder durch die Gegend krakelen, dann finde ich das auch nicht immer prima, aber das ist ok., weil man Säuglingen und Kleinkindern eben noch schlecht erklären kann, warum man im Zug mal ein wenig Rücksicht auf die Mitreisenden nehmen sollte. Die drei neben mir sitzenden Rabauken waren jedoch alt genug, um zu verstehen, daß man seinen Ghettoblaster ausgeschaltet lassen sollte und Unterhaltungen in Zimmerlautstärke auch ausreichend sind. Nach einer gewissen Zeit und wirklich nervtötender Lautstärke hab‘ ich das mal kommentiert, danach ging es dann…. etwa 30 Minuten….

Abends dann mit meinen Eltern zusammengesessen und über Gott und die Welt geklönt (über den ersteren zugegebenermaßen eher weniger).

Vorschau über das Café Past scho in Duisburg

Samstag morgen war ich mit meiner Tochter Carina und meinem Freund Dirk zum Frühstück verabredet. Wir waren im Café „Past scho“ am Innenhafen Duisburgs. Die Einrichtung und die Atmospäre finde ich dort sehr schön, die Frühstücksauswahl für ein Café tatsächlich ein wenig mager. Aber ich bin auch Läden wie das Schwarze Café in Berlin gewohnt und vielleicht daher ein bißchen verwöhnt.

Wie es Ostern bei mir so weitergegangen ist, könnt Ihr nach dem Break mit vielen Bildern sehen.

„Ostern in Duisburg“ weiterlesen

Fahrt Frankfurt nach Hause

Um 10:30 habe ich mich dann mal auf den Weg nach Hause gemacht. Zwischendurch mein obligatorischer Zwischenstop bei Sound Linear zum Ausladen der Backline. Die bleibt dort bis Ostern stehen. Ostermontag haben wir ja unsere nächste reguläre Show in Köln. Unterwegs die Flüsse waren alle ganz schön hoch. Auf der Weser habe ich eine Horde JetSki – Fahrer gesehen. Schon witzig in diesen Breitengraden. Selbst die Elbe in Hamburg ist recht hoch, dabei hatte das Binnenhochwasser von 2002 hier eigentlich kaum Auswirkungen. Dann noch schnell die „Blonde“ bei Mirko vorbeigebracht. Er braucht sie morgen bei ’nem Gig für den Weißen Ring. Da bin ich aber nicht mit involviert. Danach endlich nach Hause. Für die’s interessiert, dort wohne ich:

Mein Zuhause

Fahrt von Zürich nach Frankfurt

Heute wieder strahlender Sonnenschein; ein Grund mehr, dieses schlimme Hotel so schnell wie möglich zu verlassen. Auf dem Weg nach Frankfurt kommt man ja auch in Schaffhausen vorbei und weil das Wetter eben so sonnig war, haben Peter und ich dort eine kleine Pause eingelegt und uns die Rheinfälle angesehen.

Vorschau Rheinfall von Schaffhausen

So auf dem Photo sieht dieser Wasserfall schon deutlich mickriger aus, als er in Wirklichkeit ist. Klar, er ist nicht mit den Victoriafalls zu vergleichen, aber wenn man da so steht, dann ist das schon ein wirklich beeindruckendes Erlebnis.

Dann weitergefahren und da wir immer höher fuhren lag dann auch bald wieder Schnee. Die Tannen mit dem gestern frisch gefallenen Schnee vor blauem Himmel und strahlender Sonne sahen schon sehr schön aus. Über die Grenze dann ohne Probleme und sehr zügig, das Carnet hat also seine Schuldigkeit getan.

Insgesamt haben wir für die Fahrt von 440 Kilometern acht Stunden gebraucht, weil neben Rheinfallbesuch und Essen leider auch drei Staus incl. einer Vollsperrung auf uns warteten. Aber jetzt sind wir glücklich in Frankfurt angekommen, wo morgen Annett auf einer Gala spielt. Weil das heutige Hotel (Hilton) wieder wirklich gut ist, habe ich beschlossen, immer auch über die Hotels zu schreiben, die ich so besuche. Da kommt also noch ein Artikel drüber.

Jetzt noch ein wenig Büroarbeit und dann mal sehen, was Frankfurt so zu bieten hat.

Fahrt von Linz nach Bern

Heute geht’s von Österreich in die Schweiz; ein ganz schöner Ritt, der uns streckenmäßig über München führt. Ich bin mal gespannt, wie’s den an der schweizer Grenze ablaufen wird. Die Grenze Österreich/Deutschland ist dank EU völlig unproblematisch, aber die Schweiz ist ja ein eigenständiges Land mit einem komplizierten Zollsystem. Dank ATA – Carnet sollte alles gutgehen, aber wir kennen ja Zöllner…

Fahrtstrecke von Linz nach Bern

Sehr schön finde ich, wenn ich aus dem Hotel herauskomme und an meinem Auto steckt ein Zettel unter dem Scheibenwischer, auf dem mir Christoph Buhse (unser Schlagzeuger) eine gute Fahrt wünscht. Danke, das macht gute Laune !

Heute war leider nicht so dolles Wetter, darum habe ich auf Bilder verzichtet. Auf dem Stück von Linz bis kurz vor München noch schön was zu sehen. Berge, Täler, grüne Flüsse und Seen. Dann quer durch München durch. Das ist schon ein wenig nervig. Es gibt ja leider immer noch keinen kompletten Münchener Autobahnring und so gurkt man durch den Stadtverkehr. Braucht eigentlich kein Mensch. Schon interessant war ein Unfall, den Guido und ich in München gesehen haben. Mitten in der Stadt, in einer 50er Zone hat sich ein Wagen überschlagen und lag nun auf dem Dach. Da interessiert mich schon, wie man das denn im Stadtverkehr hinbekommt.

Von München bis kurz vor Österreich dann Flachland bei stürmischem Regen. Laaaangweilig. Kurz vor Bregenz wird es dann wieder bergig. In Bregenz haben wir dann unsere Zwangspause eingelegt (bei gewerblichen Fahrten mit Fahrzeugen über 2,8t zulässigem Gesamtgewicht muß man vorgeschriebene Fahrzeiten einhalten; nach 4,5 Stunden ist eine mindestens 45minütige Pause fällig) und lecker in einem Restaurant direkt am Bodensee gegessen.

Vorschau Seebühne Bregenz

Weil die berühmte Seebühne in Bregenz direkt neben dem Restaurant liegt und wir auf dem Weg zum Auto gut dran vorbeikamen, haben wir uns noch eben die Bühne angesehen. Ist noch in sehr winterlichem Zustand. Im Sommer wird dort „Der Troubadour“ von Verdi gegeben.

Von Bregenz aus dann in die Schweiz und entgegen meiner Unkenrufe heute morgen komplett ohne Probleme über die Grenze. Der Schweizer Zöllner meinte nur: „Wenn ich jetzt kein Beamter wäre, dann würde ich Sie nach Karten für das Konzert in Zürich fragen. Ich bin nämlich großer Fan von Annett“. Was will man mehr, oder ?

Wenn man sich vom Bodensee entfernt wird es aussichtsmäßig wieder sehr, sehr langweilig und die Strecke zieht sich doch ziemlich. Jedoch sind uns sehr bald nach der Grenze zwei Dinge aufgefallen: das Gras in der Schweiz ist deutlich kräftiger grün als in Österreich oder Deutschland (kein Witz !) und die Schweizer fahren sehr ….. speziell ….. Auto. Kurz vor unserem Zielort sieht man dann wieder richtige Berge. Und leider muß man zugeben: das sind wirklich richtige Berge. Auch da können die Berge, an denen wir in Österreich und Deutschland vorbeigekommen sind, nicht ganz mithalten. Ich hoffe, daß morgen schöneres Wetter ist und dann reiche ich noch ein paar Bilder nach.

Um kurz nach 20:00 Uhr waren wir dann am Hotel und heute mach‘ ich nix mehr. Abhängen, relaxen und bald & viel schlafen.

Fahrt nach Wien

Erst mal vorweg: wenn mein Geschreibsel heute etwas merkwuerdig aussieht, dann liegt das an den etwas armseligen Moeglichkeiten meines Internetzugangs. Das Hotel hier in Wien bekommt das mit dem Internet auf den Zimmern nicht so richtig hin und hat auf der Beletage drei Terminals aufgebaut, an die man kostenlos darf. Allerdings haben diese Rechner einen kleinen Schoenheitsfehler: zwar sind die Tastaturen deutsch, die Tastaturbelegung jedoch amerikanisch. Als alter DOSser weiss man natuerlich noch, dass Y und Z vertauscht sind und dass der Doppelpunkt beim OE oben liegt. Trotzdem ist das nervig und sieht so ohne Umlaute auch beschissen aus. Ausserdem wird das auch nichts mit Bildern, denn die kann ich hier nicht Uploaden.

Eigentlich haette ich mir da mal eher Gedanken drum machen koennen. Frueher hatte ich mal einen AOL – Zugang, der funktionierte fast in jedem Land Europas. Selbst vor 10 Jahren in Rumaenien. Bloederweise habe ich den nicht mehr. Wenn ich wieder mehr im Ausland unterwegs bin (und danach sieht es ja aus, wenn ich mir den Rest des Jahres so anschaue), sollte ich da noch mal drueber nachdenken.

Jetzt aber zum heutigen Tag. Morgens um 07:30 bin ich noch nicht so richtig wach. Wenn dann die Rezeptionsdame in Paderborn 20 Minuten braucht, um mir eine Rechnung fuer die Uebernachtung zu schreiben, dann faengt der Tag nicht optimal an. Wenn ich mich dann noch durch Paderborn staue, um Guido abzuholen, dann bin ich schon etwas genervt. Zum Glueck sind wir dann aber sehr zuegig bis nach Wien durchgekommen, so dass wir schon um 17:45 dort waren. Hurra !

Waerend der Fahrt hat es in Deutschland die ganze Zeit geregnet bis geschuettet; schon sehr nervig. Puenktlich mit der oesterreichischen Grenze hoerte es dann auf. Zwischendurch meanderte die Donau um unsere Autobahn (oder die Autobahn um die Donau) und es war erschreckend zu sehen, dass nach all dem Schnee und dem doch sehr ergiebigen Regen der Fluss schon wieder kraeftig dabei war, ueber die Ufer zu treten. Dabei sind die Bayern nach diesem Winter doch schon gestraft genug.

Schoen war in Bayern und in Oesterreich der Fernblick auf die Berge. Auch wenn ich fuer diesen Winter genug Schnee gesehen habe, so ist die Aussicht auf schneebedeckte Berge doch immer noch etwas ganz Besonderes und Schoenes fuer mich. Es weckt in mir eine starke Sehnsucht, mal wieder klettern zu gehen. Au ja !!!

Mal sehen, was wir heute Abend noch machen; morgen um 11:00 Uhr geht’s in der Halle F der Stadthalle fuer mich los.

Weg nach Köln

Nach Köln bin ich gut durchgekommen. Bei Sound Linear noch eben die Backline geladen und dann durchgestartet. Vor Ort dann noch gemütlich einen trinken gewesen. Und es ist wieder viel zu spät geworden. Jetzt schnell ins Bett.

Zwischenmeldung

Kein Telephon heißt leider auch kein Blog; darum war es gestern hier sehr still. Jetzt gibt es Telephon, aber ich muß erst mal was tun. Der Rest von Vorgestern, der ganze ereignisreiche gestrige Tag und natürlich alles von heute wird aber schnellstmöglich im Laufe des Tages nachgereicht.