Großfamilientreffen

Erstes Kübel Möbelwerk; Bild größerklickbar

Am gestrigen Pfingstsamstag war ich beim Kübel – Großfamilientreffen in Biblis. Karl Kübel, der gewissermaßen Bezugspunkt dieses Familientreffens ist, war der Bruder meiner Oma väterlicherseits. Ich will Euch gar nicht mit familiären Stammlinien langweilen, jedenfalls waren dort gestern knapp 100 Menschen, mit denen ich irgendwie verwand war. Schon witzig. Jedenfalls war wunderschönes Wetter, wir haben uns gut unterhalten und zwischendurch gab es unter anderem auch eine wilde Wasserpistolenschlacht.

Oben auf dem Photo seht Ihr den ehemaligen Kübel – Familienhof, in dem nach dem Krieg auch das erste Möbelwerk untergebracht war. Heute ist es ein großer gastronomischer Betrieb. Neben unserer Feier war dort auch noch eine Hochzeitsgesellschaft, die wahrscheinlich nicht immer glücklich mit unserer Anwesenheit waren; wir waren doch recht … ungezwungen.

Meine Tochter und mein Vater

Hier seht Ihr meine Tochter und meinen Vater als liebendes Paar. Weitere Bilder möchte ich Euch nicht zeigen, weil ich nicht weiß, wie meine Verwandschaft reagiert, wenn sie ihr Bild plötzlich im Internet finden. Könnt Ihr ja vielleicht verstehen.

Hirschkäfer auf des Töchterchens Fuß

Daß es in Biblis trotz Atomkraftwerke noch halbwegs intakte Natur gibt, seht Ihr an diesem Hirschkäfer, der Abends plötzlich auf dem Fuß meiner Tochter saß. Sie blieb erstaunlich ruhig. Jetzt habt Ihr das Tier auch mal gesehen.

Sendeanlage des Radio Free Europe in Biblis; Bild größerklickbar

Direkt neben dem Hof steht übrigens die Sendeanlage des amerikanischen Senders „Radio Free Europe„, der über Kurzwelle im wesentlichen Osteuropa beschallen soll. Eine ziemlich imposante Anlage.

19 Gedanken zu „Großfamilientreffen“

  1. Hallo Markus

    ich dachte schon, dass Du wegen der vielen Absperrungen* zur ASEM oder des schlechten Wetters aus Hamburg geflüchtet bist.

    * Können die sich nicht in Heiligendamm treffen???? muss es das Hamburger Rathaus sein???

    Warum soll es keine Hirschkäfer usw. in der Umgebung der Atomkraftwerke Biblis geben, wenn die Kraftwerke umgebungsschädigen Strahlung abgeben würden, dann betrifft es die Mäuse, Käfer und Insekten als letztes. Wie hat Dein Vater über Dich zitiert: Unkraut vergeht nicht??!!

    wünsche Euch noch einen schönen Aufenthalt in Südhessen

    Ulrich

  2. Wikipedia sagt:

    „Die Hirschkäfer leben ausschließlich in alten Eichenwäldern und werden nur durch deren konsequente Erhaltung nicht aussterben. Bereits heute können nur noch sehr wenige Menschen behaupten, jemals einen Hirschkäfer lebend gesehen zu haben.“

    Ha ha! Ich kann es von mir behaupten! ;-)

    „Die Tiere tauchen in Wäldern in den Monaten Juni bis August auf.“

    Der wohl ein bisschen früh dran… Und verirrt hatte er sich scheinbar auch noch…

    „…benötigen sie (…) zwei bis fünf Jahre für ihre Entwicklung“ und „Als ausgewachsene Käfer leben die Tiere maximal einen Monat.“

    Erst Jahre lang heranwachsen und dann kaum leben… komische Tiere…

    „Die Männchen können ihr Geweih nicht zur Nahrungsaufnahme bzw. zum Beißen und Kauen verwenden, sie saugen und lecken lediglich Pflanzensäfte.“

    Ich hatte also gar keinen Grund, nicht ruhig zu bleiben. ;-)

  3. Da fällt mir noch was vom guten Heinz ein:

    Ein Hirschkäfer, der weidete
    mit seinen siebzehn Rehen,
    und jedermann beneidete
    ihn um die vielen Ehen.

    Da kam der Knabe Fritz heran –
    die Rehkäfer entkamen;
    der Hirsch jedoch griff mutig an,
    zu schützen seine Damen!

    Er musste sterben. – Mit der Lei-
    che rannte heim der Bube – – – !
    Jetzt ziert des Käfers Hirschgeweih
    Schwesterchens Puppenstube…

  4. Ähm…, was mir gerade aufgefallen ist: Warum hat mein geliebter Käfer auf der linken Seite 4 Beine?? Denn der Stumpen scheint ja ein abgebrochenes Bein zu sein. Oder was soll das sonst sein? Koooomisch…

    1. Es stimmt, daß der vordere linke Fuß abgebrochen war. Das was Du als vorderes Bein interpretierst ist aber ein Fühler. Pro Seite hat der Hirschkäfer drei Beine und zwei Fühler. Sehr schön kannst Du es hier sehen.

      1. Ganz blöd bin ich ja auch nicht. :-P Dass ein normaler Hirschkäfer 6 Beine hat, ist mir vollkommen klar, aber guck‘ doch mal hin! Mandibel, Fühler, Bein, Stumpen, Bein, Bein! Du hast das Bild ja auch auf dem Rechner. In meiner Vergrößerung sieht man ganz klar, dass rechts von der Mandibel der Fühler ist, da ist das Ende nämlich anders als bei den Füßen. Und dann kommen drei Beine plus Stumpen. Wenn ich mir die anderen Käferbilder angucke, dann ist da ein Bein zwischen Fühler und Stumpen zu viel, an der Position ist sonst nämlich keins.
        *grüüübel* Vielleicht hat der Körper eins nachgebildet, als er das eine verloren hat… Was weiß ich, was bei Hirschkäfern alles möglich ist… Schade, dass wir kein Bild von der anderen Seite haben…

        1. Noch mal: das was Du als vorderen Fuß siehst, ist ein Fühler. Du hast das Horn, dann einen kleinen Fühler, einen großen Fühler, einen Stumpen und zwei Beine. Tatsächlich ist es so, daß auch auf anderen Photos großer Fühler und Bein recht ähnlich aussehen.

  5. na, kann keiner behaupten, du wärest nicht deines vaters sohn. du bist ihm ja wie aus dem gesicht geschnitten…
    familientreffen sind immer irgendwie originell. bei uns (meistens im rahmen irgendwelcher beerdigungen) hörte ich jedes mal „als ich dich das letzte mal gesehen habe, warst du erst sooooo groß“ – mit entsprechendem auseinanderhalten der hände ungefähr in der länge eines herings. bin ich froh, daß ich noch gewachsen bin…

    1. Das war tatsächlich sehr witzig: ich habe auf dem Treffen das erste Mal seit wirklich vielen Jahren den Satz „Bist Du aber gewachsen !“ gehört…

  6. Radio Free Europe hat(te) auch eine Sendeanlage bei Holzkirchen, südlich von München. Nach vielen glaubhaften Berichten war die Sendeleistung früher so stark, dass der Sender auch aus „günstig“ in der Küche stehenden oder liegenden Kochtöpfen zu hören war.
    Da ich kein Techniker bin, weiss ich leider nicht, wie das funkioniert (und ob das eigentlich sein kann).

  7. RECHTES bein, linker stumpen, linkes bein, linkes bein. das macht doch sinn, oder?^_~
    ich bin ziemlich sicher, dass man da nur das erste rechte bein unter dem „bauch“ hindurch sehen kann.

  8. Daß es in Biblis trotz Atomkraftwerke noch halbwegs intakte Natur gibt, seht Ihr an diesem Hirschkäfer, der Abends plötzlich auf dem Fuß Carinas saß.

    Hirschkäfer und andere Tiere mit harter Kalkumschalung (wie z.B. Schaben) sind im Gegensatz zu Menschen und anderen Säugern weitestgehend gegen radioaktive Strahlung resistent. Insofern ist das kein Beweis ;)

Kommentare sind geschlossen.