Helgoland

Es ist schon interessant, wenn man durch den Kauf einer CD erfährt, daß der englische Name der Insel Helgoland Heligoland ist und das wiederum eine Entwicklung aus dem Namen „Heiliges Land“. In den Kritiken wurde die aktuelle Veröffentlichung von Massive Attack ja hochgelobt, ich kann mich dem nur zum Teil anschließen. Es gibt einige Nummern, die sich trotz aller zur Truppe gehörenen Düsternis nahtlos in die Brillanz älterer Werke einfügt, die den TripHop in die heutige Zeit portieren. Andere hingegen empfinde ich als langweilig und nur der Selbstbeweihräucherung dienend. Sowas gab es auch schon auf älteren Platten, hier ist die Quote in meiner Empfindung aber höher als früher. Und so bleibt ein zwiegespaltenes Gefühl. Vielleicht verändert sich das noch bei vielmaligem Hören.

Keine Kommentierung.