… fallen mir noch zwei weitere Dinge ein, die zur Zeit hochkochen und bei denen ich mich frage, ob die Verantwortlichen eigentlich nichts besseres zu tun haben. So wird ja seit einiger Zeit das Glühbirnenverbot nach australischem Vorbild diskutiert. Aus Umweltschutzgründen. Denn so eine Energiesparlampe verbraucht ja deutlich weniger Strom, als ein herkömliches Leuchtmittel. So weit, so gut. Blöderweise sind die modernen Lampen aber nicht dimmbar. Blöderweise gibt es sie nicht als Kopfspiegellampe. Blöderweise gehen sie bei häufigen Schaltzyklen schneller kaputt als herkömmliche Glühlampen und erzeugen viel mehr Elektroschrott. Blöderweise sind sie nicht hitzebeständig (das fängt schon im Backofen an) und für EX – Installationen zugelassen. Statt auf ewige Reguliererei würde ich einfach mal auf die Kraft des Marktes setzen. Bei den derzeitigen Energiepreisen überlegt sich doch sowieso jeder, wie er’s am besten macht.
Auch sehr witzig ist ja der Ton, mit dem die Bundesnetzagentur auf das Verbot des alten, analogen CT1+ Schnurlostelephonstandards ab Januar 2009 hinweist. Dieser Standard wird von einigen alternativ angehauchten Menschen verwendet, weil im Gegensatz zum modernen, digitalen DECT – Protokoll tatsächlich deutlich weniger Elektrosmog entsteht. Die Reichweite dieser Geräte ist dabei so niedrig, daß die Funkstrahlen kaum die eigenen vier Wände verlassen. Trotzdem droht man in Bonn nun mit Peilwagen und horrenden Strafen. Das alles zum Schutze der O2 – Kunden in der Nachbarwohnung, da dieser Anbieter in dem Frequenzbereich arbeitet. Dabei suchen sich die alten Schnurlosgeräte ohne zu murren eine freie Frequenz…