Archiv für Februar 2008




Humor…

Ein Beitrag zum Themengebiet zuhause, geschrieben am 29. Februar 2008 von Markus Sorger

Schild im Delikatessenladen

…im Delikatessengeschäft.

Smashing pictures

Ein Beitrag zum Themengebiet im Netz, geschrieben am 29. Februar 2008 von Markus Sorger

Smashing Pumpkins; Copyright: Marco Maas

Zu einem meiner Helden der Konzertphotographie gehört auch Marco Maas. Der fluchte zwar in seinem Blog über die Arbeitsbedingungen beim Smashing Pumpkins – Konzert, brachte dann aber in meinen Augen so geniale Konzertbilder mit (Flickr), daß ich mir nicht sicher bin, ob ich dem Lichtkollegen der Pumpkins nicht ob der widrigen Umstände dankbar sein soll……

Ein Abend mit Marquess

Ein Beitrag zum Themengebiet lokale Jobs, geschrieben am 29. Februar 2008 von Markus Sorger

farbiges Glasgobo in Mac550 - Halterung

Gestern betreue ich die Goldverleihung für die Band Marquess. Diese Truppe macht spanische Partymusik, kommt aber aus Deutschland. Bevor die Verleihungsfeier losgehen konnte, war bei uns aber noch ein wenig Hektik angesagt. Grund war ein Gobo mit dem Logo der Band, das extra für die Feier angefertigt wurde. Gobos sind Spezialdias aus Glas oder Metall, die in verschiedenen Lampen, meist in Movingheads, eingesetzt werden.

Während man einfache Metallgobos noch so drehen kann wie man will, werden vollfarbige Glasgobos ganz genau für nur eine bestimmte Montagelage angefertigt, weil sie Aufgrund der Dicke nicht einfach umgedreht werden können. Oben seht Ihr ein solches Gobo, schon in die Halterung der Lampe eingebaut. Es besteht aus vier Schichten an Spezialgläsern, die den Vorteil haben, daß sie entgegen eines Dias auch auf Dauer nicht verbleichen oder gar verbrennen. Wir bestellten das Gobo recht kurzfristig und so erreichte uns das Päckchen erst gestern morgen. Beim Einbauen in die Lampe, es war 12:30 Uhr, stellten wir dann fest: es war versehentlich spiegelverkehrt gefertigt worden und damit quasi wertlos. Fehler passieren nun manchmal, aber was jetzt tun ? Dem Kunden war das Gobo versprochen worden.

An dieser Stelle muß ich jetzt mal ein dickes Lob loswerden: oft ist es doch so, daß einen Zulieferer an dieser Stelle allein lassen, mit den Schultern zucken und sagen, daß es ihnen zwar unendlich Leid täte, sie aber auch nichts mehr tun können. Das war hier anders. Derksen Lichttechnik sagte ganz schnell: ja, das war unser Fehler, wir fertigen jetzt sofort ein neues Gobo und geben das auf unsere Kosten in einen IC – Kurier; dann ist es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn in Hamburg. Das nenne ich echten Service. Danke. Und damit können wir dann auch zur Veranstaltung kommen.

Marquess; Bild größerklickbar

Im Hamburger Seepferdchen, direkt am Hafen und Fischmarkt gelegen, wurde einer handverlesenen Pressegruppe live der Song vorgestellt, mit dem Marquess nächste Woche am deutschen Vorentscheid zum Eurovisions Grand Prix teilnehmen wird.

Marquess mit goldenen Schallplatten für ihr Album

Darüber hinaus regnete es Gold; sowohl die CD, als auch die letzte Single wurden mit Gold ausgezeichnet, worauf alle Beteiligten natürlich stolz waren; wie man sehen kann. Es wurde dann noch eine längere Party……

Arbeit lohnt

Ein Beitrag zum Themengebiet zuhause, geschrieben am 26. Februar 2008 von Markus Sorger

Der Frühling kommt

Nachdem ich im Herbst im Laufe von zwei Wochen über 500 Blumenzwiebeln (Krokusse, Narzissen & Tulpen) verbuddelt hatte, kann ich jetzt das Ergebnis genießen. Schon schön, nach Hause zu kommen und einen bunten Garten zu haben.

Nachtrag: ich bin ja ehrlicherweise kein großer Katzenfreund und jetzt erst Recht nicht. Eben tobten zwei Katzen durch den Garten und wälzten sich mit großer Freude durch die Blumenfelder. Ich glaube, ich muß mir ganz dringend eine von diesen fetten Wasserpistolen besorgen……

Lieber frisch

Ein Beitrag zum Themengebiet Schwachsinn, geschrieben am 25. Februar 2008 von Markus Sorger

Nach einer langen Tour ist der Kühlschrank natürlich leer, wenn man wieder nach Hause kommt und so war ich dann vorhin auch einkaufen. An meiner Lieblingskäsetheke wird vor mir eine ältere Frau bedient und sie möchte gerne ein Stück Old Amsterdam, einen overjaarigen Gouda. Auf die Frage, wie groß denn das Stück sein soll, antwortet sie: „Nicht zu groß, ich hole ihn mir lieber wieder frisch.“

Ach.

Bei 13 Monate altem Käse spielt das auch so eine große Rolle…

Rückfahrt

Ein Beitrag zum Themengebiet Annett Louisan, geschrieben am 25. Februar 2008 von Markus Sorger

Aussicht während der Heimfahrt

Was bleibt einem nach dem letzten Konzert ? …… Genau, 1.100 Kilometer Heimfahrt. Das ist auch der Grund, warum ich die letzten beiden Nächte nicht mehr am Hotelbarprogramm teilnahm. Ich wollte nicht im Sekundenschlaf an der Leitplanke enden. Notwendig wurde die Fahrt, weil Instrumente wie der Kontrabaß weder im Truck, noch im Flieger gut reisen. Also nahm ich sie im Crewfahrzeug mit nach Hamburg.

Blick auf die Berge während der Heimfahrt

Die ersten paarhundert Kilometer gab es immer mal wieder die schöne Aussicht zu genießen. Dabei war ehrlicherweise schon befremdlich, daß man Mitte/Ende Februar auch auf 850m Höhe eigentlich keinen Schnee mehr hat. Nur die ein oder andere Skiabfahrt schlängelte sich kunstschneebeschneit so weit herunter. Insgesamt kam ich aber sehr gut durch; 11 Stunden brauchte ich mit ausgiebiger Pause bis nach Hause.

McCafe

Ich bin kein Freund amerikanischer Fastfoodketten. Wahrscheinlich gerade weil ich sehr gerne Burger esse. Auf einer Raste geriet ich dann doch hinein und war erstaunt: da versucht McDonalds sich ein zweites Standbein aufzustellen, in dem man nun auch in den Kaffeevertrieb mit einsteigt. Und das zugegebenermaßen gar nicht so schlecht. Immerhin sogar mit bequemen Sesseln vor einem echten (gasbetriebenen) Kamin. Das hatte fast Stil und zumindest für eine Autobahnpause könnte ich mir weitere Besuche vorstellen, zumal der Kuchen echt lecker war.

Auch die nächsten zwei Tage verbrachte ich im Wesentlichen im Auto: der VW – Bus wurde gegen einen 7,5 – Tonner eingetauscht (vor der Nutzung eines Mitsubishi Canter sei in diesem Zusammenhang eher gewarnt; kein schönes Auto, das können andere deutlich besser), die komplette Backline auf dem Hof von Rock’n Roll – Trucking abgeholt und den Musikern vor die Haustüre geschaukelt. Nach drei Tagen mehr oder weniger komplett im Auto habe ich jetzt für die nächsten Tage erst mal genug…

The show is over, say good bye !

Ein Beitrag zum Themengebiet Annett Louisan, geschrieben am 25. Februar 2008 von Markus Sorger

Annett Louisan im Orpheum Graz

Da sind wir nun, bei den letzten Konzerten. Über Linz gibt es gar nicht viel zu berichten. Entgegen unseres letzten Aufenthalts im Brucknerhaus war alles gut, die Technik so wie besprochen, das Konzert ein Erfolg (man wird schon etwas verwöhnt, wenn man jeden Tag eine ausverkaufte Bude und tobendes Publikum hat). Wenden wir uns also der letzten Show der Tour in Graz zu. Wie bei den vorangegangenen Besuchen technisch im Orpheum alles fein, die Stimmung aber eben doch sehr, sehr speziell.

Annett Louisan im Orpheum Graz

Nicht nur, daß es für uns alle nach drei Monaten Tour Abschied bedeutete und schon allein deshalb das ein oder andere Tränchen in den Augenwinkeln steckte. Die Grazer bereiteten uns einen Empfang, wie er besser für einen Tourabschluß nicht sein konnte. Man, what a night !  Da kann man noch so sehr daran gewöhnt sein, daß das Publikum euphorisch ist; hier erlebten wir, daß man euphorisch noch steigern kann: eben das Orpheum in Graz.

Annett Louisan im Orpheum Graz

Natürlich hat beispielsweise ein Kölnarena – Konzert, eine Show in der Freiheit, oder in der ein oder anderen weiteren Location auch ihren Reiz. Aber was Jahr für Jahr die Grazer hier stimmungsmäßig ab dem ersten Song auf die Beine stellen ist nicht zu toppen; sorry, liebes Publikum in den anderen Städten, aber da müßt Ihr noch ein wenig nachlegen. Und so gingen dann alle mit einem extrem breiten Grinsen von der Bühne und mir bleibt nur ein ganz großes Danke !

An Annett & die Musiker für 52 tolle Shows und die persönliche Wärme, die während der Tour immer wieder entsteht.

An die Kollegen für immer gute und professionelle Zusammenarbeit auch in schwierigen Situationen; für den Spaß zusammen.

An die vielen, vielen örtlichen Beteiligten: bis auf wenige Ausnahmen war das Zusammenarbeiten sehr schön. Ich weiß, daß gerade die örtlichen Partner und Helfer sehr oft vergessen werden, aber ohne Euch würde es eine Tour, eine Show im Leben nicht geben.

Und ans Publikum. Eure Begeisterung ist unser Lohn … na ja … den Scheck nehmen wir hinterher natürlich auch. Aber der Job würde deutlich weniger Spaß machen, fühlte man nicht jeden Abend auf’s neue, wofür man das eigentlich macht.

Danke also an alle, die — wie auch immer — Teil der Tour waren. Ich hoffe, wir seh’n uns wieder.

Hotel Courtyard by Marriott in Linz

Ein Beitrag zum Themengebiet Hotels, geschrieben am 25. Februar 2008 von Markus Sorger

Zimmer 629 im Hotel Courtyard by Marriot in Linz; Bild größerklickbar

Bevor alles in Vergessenheit gerät will ich noch mal eben schreiben, wie denn die letzten Tage mit Annett waren. Während wir in Graz ein einem schon hier bekannten Hotel übernachteten, schrieb ich über das Linzer Hotel, dem Courtyard by Marriot, noch nicht, auch wenn ich dort schon häufiger nächtigte (und trank). Wieder ein Viersternehaus, wieder alles so, wie es soll und wieder soll es eine lange Nacht an der Bar gewesen sein. Angesichts der bevorstehenden Fahrerei nahm ich daran aber nicht teil. Die Frage drängt sich ja auf: warum so viel Alkohol auf die letzten Tage ?  Der Grund liegt wohl darin, daß Crew und Künstler während des normalen Tourteils nie im selben Hotel wohnen; die Künstler schlafen am Konzertort und die Crew im Nightliner oder beim Offday schon in der Stadt des nächsten Konzertes. Das ist auch vom Ablauf her absolut sinnvoll so. Bei den Schweiz- und Österreichterminen schlafen aber alle im selben Hotel und da muß man ja nachholen, was die vorangegangenen 42 Konzerttage nicht möglich war. Oder so. Ja.

geschlossener Kreislauf

Ein Beitrag zum Themengebiet Schwachsinn, geschrieben am 24. Februar 2008 von Markus Sorger

Seitenaufdruck einer demeter / dennree - Milchtüte; Copyright: demeter / dennreeIch trinke morgens sehr gerne eiskalte, frische Vollmilch zum Frühstück. Während andere schon früh ihren Koffeinschock brauchen, um in die Gänge zu kommen, stehe ich eben auf einen großen Becher Milch. Gerne darf es auch das etwas bessere Produkt sein; ich schmecke durchaus den Unterschied zwischen den verschiedenen Haltungsarten. „Längerfrische“ oder gar „haltbare“ Milch kommt mir nicht ins Haus, die schmecken immer leicht angebrannt. Ob ich aber beim Frühstück so genau wissen will, daß die Milch aus einem „geschlossenen Kreislauf aus Boden, Pflanze, Tier und Mensch“ stammt……

Kreislauf……

geschlossen……

nein, eher nicht. Und daß die Bauern ihre Kühe im kosmischen Rhythmus melken — mir auch herzlich egal. Jedenfalls habe ich ein sehr genaues Bild des strickpullitragenden Werbestrategen, der diesen Unfug verzapft hat.

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Kosmische Kräfte …… dazu passen auch die zehn erwachsenen Menschen, die heute Nachmittag mindestens anderthalb Stunden (so lange habe ich sie dort gesehen, keine Ahnung, wann sie anfingen) als Indianer verkleidet auf dem Sophienplatz tanzten, trommelten und sangen. Aia – haha – haha.

Vielleicht haben die einfach zu viel von der Demeter – Milch getrunken und die kosmischen Kräfte sind auf sie übergegangen. Wer weiß das schon.

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Wahl in Hamburg

Ein Beitrag zum Themengebiet Eindrücke, Empfindungen, Reaktionen, geschrieben am 24. Februar 2008 von Markus Sorger

Schmusen mit Politikern; Copyright: 3Rooosen

Nach der in meinen Augen sehr witzigen Vorwahlaktion Schmusen mit Politikern von Christian 3 Rooosen, aus der Ihr oben ein Photo seht (danke für den Tip an Bine), ist dann heute auch Wahl in Hamburg. Alle Hamburger Leser, die noch nicht im Wahllokal waren: los jetzt, wird Zeit !

Wahlurne in Hamburg

Wirf Deine Stimme nicht weg“ lautete die parteiübergreifende Kampagne zur Bürgerschaftswahl 2008. Nun. Vielleicht hätte man sich im Vorfeld ein paar Gedanken zu den Wahlurnen machen sollen. In meinem Wahlkreis jedenfalls stand eine lockere Karikatur zum Slogan; aber egal, gewählt habe ich natürlich trotzdem. Da man hier in Hamburg ganz bewußt auch bestimmte Mitglieder der Landeslisten wählen kann und nicht nur die gesamte Liste, habe ich mich immer für die jüngsten Mitglieder der Listen entschieden. Mal ein wenig den Generationswechsel pushen.

Nachtrag: gerade kommen die ersten Ergebnisse und eine Zahl schockiert mich doch: nur 63% der Wähler haben ihre Stimme abgegeben. Das ist schade. Nein: das ist ein klares Votum. Die Botschaft lautet: „Liebe Politiker, ihr geht uns am Arsch vorbei.“ Ein deutliches Zeichen. Immerhin stellen die Nichtwähler damit die zweitstärkste Fraktion. Das sollten die Verantwortlichen nicht übersehen.