Archiv für das Themengebiet 'Industriejobs'




Löten unter Palmen

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 23. November 2012 von Markus Sorger

In diesen Tagen habe ich einen äußerst angenehmen Arbeitsplatz: ich baue zusammen mit vier weiteren Kollegen in der entstehenden Badewelt Sinsheim LED – Beleuchtung ein. Das ist ehrlicherweise kein typischer Job für mich, macht aber Spaß und ist mal was anderes. Endlich mal wieder mit den eigenen Händen arbeiten und nicht nur am Rechner und Telephon sitzen.

Hier sehr Ihr mal so Flächen, die wir mit LED ausstatten und vor die dann dünne, durchscheinende Steinplatten gesetzt werden. In den letzten Tagen war ich im Wesentlichen mit Löterei beschäftigt; das mache ich tatsächlich quasi seit Kindheitstagen sehr gern.

Aber auch Schaltschränke werden von uns gebaut, denn schließlich wollen die ganzen Chips ja auch angesteuert werden. So haben wir hier abwechslungs- und arbeitsreiche Tage in einem sehr angenehmen Team.

Petra III

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 24. September 2012 von Markus Sorger

Nun will ich auch mal noch ein paar Bilder von mir zeigen, die ich bei der DESY – Veranstaltung schoß. Die DESY ist eine Forschungsanstalt, die Teilchenpysik betreibt. Dort hat man zum Beispiel Lasermikroskope, schlappe 2,6km lang, mit denen man Prozesse auf Atomebene verfolgen kann. Und eine dieser Forschungshallen wurde nun letzte Woche getauft. Oben seht Ihr unsere Videoregie, sie mit ganz irdischen Problemen zu kämpfen hatte, nämlich damit, bei einer OpenAir – Veranstaltung unter bewußt vom Kunden hell, luftig und freundlich ausgesuchten Zeltdächern überhaupt etwas auf den Vorschaumonitoren zu erkennen. Aber was gute Techniker und Forscher eben auszeichnet ist die Tatsache, daß man eben doch eine Lösung findet. Und wenn es ein RegenSonnenschirm ist.

Die Festrednerschar war prominent besetzt. Neben einer Nobelpreisträgerin und dem Leiter der DESY hielt auch der Hamburger Oberbürgermeister Olaf Scholz eine Rede.

Ja, und wie schon vorher zu sehen, war auch unsere Kanzlerin zu Gast. Die fühlte sich als studierte Physikerin natürlich schon ziemlich wohl in dieser Einrichtung, obwohl sie zugeben mußte, daß die vielen Jahre in der Politik schon auch ihre Spuren an ihr hinterlassen hätten. Es sei nicht mehr ganz so einfach wie früher, Fachliches zu verstehen. Sie habe doch schon einiges ihres physischen Wissens vergessen. Was man ihr nicht verübeln kann, muß sie sich heute doch mit anderem herumschlagen.

Insgesamt fand ich das Veranstaltungsdesign schon recht schön. Besonders gefiel mir das Bühnendach ohne vordere Steher. Das sieht bei solch einer Veranstaltung schon ziemlich schick aus.

Mutti & ich

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 24. September 2012 von Markus Sorger

Copyright: Tidji

Manchmal gelingen Kollegen wunderschöne Photos. Dieses hier gefällt mir zum Beispiel sehr. Es entstand letzte Woche beim DESY – Job, bei dem die Dame im lila Blazer die Festrede hielt. Und auch wenn ich im ersten Teil der Veranstaltung ein wenig verspannt war, weil ich die ganze Zeit die Daumen drücken mußte, daß der Kabuki im Wind nicht eher runterkommt als er soll, so war es doch unterm Strich ein schöner Job.

Geschwindigkeitsrausch

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 17. September 2012 von Markus Sorger

Copyright: Köbi

Leider können meine kurzen Haare nicht wehen, sonst würde man sehen, mit welch a-tem-be-rau-ben-der Geschwindigkeit ich gerade mit diesem Scherenlift über das Kongreßgelände in Köln heizte.

Oder so ähnlich.

Tatsächlich brauchte ich für die etwa 600m vom Gardemannlager zu unserer Halle etwa 30 Minuten, so unfaßbar schnell flog der Lift über die Strecke. Kein Wunder, daß ich da dem Geschwindigkeitsrausch anheim fiel. Aber man muß ja immer versuchen, das Beste draus zu machen ;-)

Und beachten Sie bitte die Unfallverhütungsvorschriften !

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 17. Juni 2012 von Markus Sorger

Vor ein paar Tagen arbeitete ich auf einer Großbaustelle (da komme ich in den nächsten Tagen noch zu). Nicht vorenthalten möchte ich Euch, daß ich natürlich nicht nur perfekt mit frisch gebügeltem Hemd und schicker Hose gekleidet war, sondern selbstverständlich auch die Unfallschutzvorschriften einhielt. Ja, ich trage auch S3 – Arbeitsschuhe; die sieht man auf diesem Bild bloß nicht ;-))

Nicht zu viel verraten

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 22. April 2012 von Markus Sorger

Zur Zeit bin ich leider fast ausschließlich auf Jobs unterwegs, bei denen es nicht gewünscht wird, daß ich darüber blogge, so kann ich Euch von einem Job, der mich letzte Woche beschäftigte,  nur dieses Detail zeigen. Es galt, die Logi einer großen deutschen Firmengruppe gleichmäßig so zu hinterleuchten, daß man die Farbtemperatur noch jeweils anpassen kann. Wir haben das mit kalt- und warmweißen LED gelöst, die wir hinter die Logi klebten und per DMX ansteuerbar machten. Ihr seht hier die Rückseite eines Logos.

Mich hat das fünf Tage lang beschäftigt und ich fand das eine sehr angenehme Aufgabe. Mal wieder back to the roots, denn gelötet und gebastelt habe ich früher sehr, sehr viel.

Halleneinweihung

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 25. September 2011 von Markus Sorger

Dieses Wochenende arbeite ich in einer nagelneuen, etwa 7.000m² großen Fertigungshalle eines Metallbauunternehmens. Die Firma ist 40 geworden und weiht eben diese Halle hier als neue, zusätzliche Produktionsstätte ein; Grund genug für eine schicke Feier. Die Arbeitsbedingungen sind für uns nahezu perfekt: Platz satt, einfache Hängepunkte, casefreundlicher Boden. Der ist allerdings noch nicht final ausgehärtet, also muß man ein wenig aufpassen. Etwas komisch war auch erst die Tatsache, daß der Kunde uns keine Stagehands bezahlen, sondern firmeneigenes Personal als Helfer stellen wollte. Während des Aufbaus stellte sich das allerdings als super heraus: selten hatte ich so eine motivierte und aufmerksame Crew. Egal ob Lehrling im ersten Lehrjahr oder Leiter der Instandhaltungsabteilung, alle waren zu 100% dabei. Auch die hauseigene Elektroabteilung war extrem entgegenkommend und las uns alle Wünsche aus den Gedanken ab.

Hier seht Ihr Störty, riggender Lichtler, beim Bestücken der Fronttruss in tollem Photolicht.

Interessant ist mal wieder, daß eine mir völlig unbekannte schwäbische „Butze“ im Weltmarkt kräftig mitspielt und Komponenten zu Geräten und Gegenständen baut, die wir alle kennen und nutzen. Mit Blechverarbeitung 700 Leute in Lohn & Brot halten, während rundum nur Dörfer und Felder sind, damit rechnet man als Städter ja nicht unbedingt.

Vorbesichtigungsbilder

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 2. September 2011 von Markus Sorger

Nachdem hier schon angefragt wurde, wie es denn jetzt auf Malle war, kann ich Euch ja mal ein paar unverfängliche Vorbesichtigungsbilder zeigen. Auf dieser Terrasse wird es einen abendlichen Empfang geben.

Dort während der Veranstaltung voraussichtlich das Catering.

Und hier wird man sich dann am Abend wieder zusammenfinden. Ich bin übrigens bei der Veranstaltung dann nicht dabei, sondern in China. Aber die ganze Kalkulation ist von mir, darum eben die Vorbesichtigung.

Wie immer kann man die Panoramen größerklicken und wenn man das beim letzten Bild macht, dann wird man feststellen, daß da ganz viele große Feldherren und Kaiser zu sehen sind. Also oben, in Stein gehauen. Meine beiden Kollegen Uwe und Steffen sind natürlich auch echte Feldherren, aber noch nicht ganz so berühmt wie Nero, beispielsweise. Lustig ist, daß ausgerechnet der allererste Kaiser, von dem der Name überhaupt abstammt, nämlich Caesar (den die alten Römer eben Kaisar, mit scharfem s und rollendem r aussprachen und nicht so wie wir mit z und ä) von seinem Sockel geschlagen wurde. Später Schlachtverlust, würde ich mal sagen.

Notausgang für Taschenmesserträger

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 19. Juni 2011 von Markus Sorger

Vor ein paar Wochen war ich auf einem Industriejob, von dem ich bislang keine Freigabe darüber habe, daß ich ihn hier erwähnen darf, darum also keine Details. Ein Teil dieser Veranstaltung fand in einem Zelt statt. Der Zeltbauer hatte auch brav Notausgangsleuchten über die Notausgänge gehangen. Der Messebauer …… verschob diese Leuchten dann halt dahin, wo seiner Meinung nach ein viel besserer Platz wäre, weil es nämlich in das Raster seiner Messewände paßt. Dummerweise war da aber dann kein Ausgang mehr, was dem Messebauer herzlich egal war.

Hm.

Für mich persönlich wär’s ja egal gewesen, ich hatte ja einen Leatherman dabei — aber für die hochkarätigen Gäste ……

Tolle Tischdeko

Ein Beitrag zum Themengebiet Industriejobs, geschrieben am 11. November 2010 von Markus Sorger

Endlich habe ich eine Anwendung gesehen, für die man RayLights tatsächlich gut gebrauchen kann: als Kerzenständer. Wir haben morgen eine Inhouse – Veranstaltung bei uns in der Firma und da kommen sie zu ihrem ehrenvollen Einsatz. Als ich sie heute mittag das erste Mal sah mußte ich wirklich laut lachen.

Für die Branchenfremden: RayLights sind Reflektoren die man als Billigvariante in sogenannte PAR 64 – Scheinwerfer, das ist der Klassiker aller Rock ’n‘ Roll – Scheinwerfer, einbauen kann, um nicht die teuren Leuchtmittel mit begrenzter Stundenzahl, sondern billigere Brenner, die zudem auch noch länger halten, verwenden zu können. Das Licht was dann da herauskommt ist dann aber oft eben auch billiger. Auch, weil der Reflektor nicht mehr im Glas eingeschmolzen ist, sondern frei liegt und dann halt schnell verdreckt.